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Jahresgespräch : Mit Glasfaser in die digitale Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ernst Dieter Rossmann begrüßt die Bestrebungen des Breitband Zweckverbands Marsch und Geest. „Mit Glasfaser kann das Tor in die digitale Zukunft weit aufgestoßen werden“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete des Kreises Pinneberg während seines traditionellen Jahresgesprächs im Amt Moorrege. Amtsdirektor Rainer Jürgensen hatte die Bürgermeister der amtsangehörigen Gemeinden zum Gedankenaustausch mit seinem Gast eingeladen.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2016 | 20:28 Uhr

Jürgen Neumann, Heistmer Bürgermeister und Zweckverbandsvorsteher, nutzte die Gelegenheit, die Ziele des Zweckverbands Breitband Marsch und Geest vorzustellen. Rossmann wünschte der Initiative, die sich den Glasfasernetzausbau und die Versorgung bislang nicht berücksichtigter Regionen mit der schnellen Internetverbindung zur Aufgabe macht, viel Erfolg und erweiterte Partnerschaften. „Für die nächsten drei Jahre stehen in diesem Bereich zwei Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung“, konnte er mitteilen. „Der Fördersatz des Bundes beträgt in der Regel 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bis zu einer Gesamtförderung von 15 Millionen Euro“, ergänzte er. Die Bürgermeister baten den Bundespolitiker, sich dafür einzusetzen, dass in der Auseinandersetzung mit der Telekom auf faire Wettbewerbsbedingungen geachtet wird.

Neben dem Gesprächsthema „schnelles Internet für die Dörfer“ standen die Themen Flüchtlingsunterbringung und der Verlauf der geplanten Suedlink–Gleichstrom-Trasse, die aus Windenergie gewonnene elektrische Energie in die südlichen Regionen von Deutschland bringen soll, auf der Gesprächsliste.

„Das Zwei-Milliarden-Programm des Bundes zur Schaffung zusätzlicher Wohnungen soll sich ausdrücklich nicht nur an Flüchtlinge richten, sondern insgesamt für mehr kostengünstigen Wohnraum sorgen“, informierte Rossmann über die jüngsten Beschlüsse des Bundes.

Amtsdirektor Jürgensen wünschte sich für diesen Bereich baurechtliche Erleichterungen. Die Entscheidung des Bundes, die Suedlink-Gleichstrom-Trasse nicht oberirdisch zu realisieren, sondern Erdkabel zu verlegen, hat für viele Gegner die Schärfe aus der Diskussion genommen. Inzwischen gab es Fachgespräche mit der Firma Tennet. „Die Trassenverläufe werden jetzt neu ermittelt“, so Rossmann. Er selbst spricht sich für eine Lösung entlang des Planungskorridors für den A-20-Tunnel aus. Rossmann: „Das sind baulich zwar zwei vollkommen getrennte Projekte, aber ihre planerische und bauliche Abwicklung mit dem Düker beziehungsweise Tunnel unter der Elbe könnte Sinn machen.“

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