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Uetersener Nachrichten

19. September 2017 | 22:53 Uhr

Gospeloratorium : Mit Gesang der Freiheit entgegen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Adonai“ führt „Jesaja“ von Hartmut Naumann am Sonntagabend in der Uetersener Klosterkirche auf.

shz.de von
erstellt am 05.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Uetersen | Mit „Jesaja – Der lange Weg in die Freiheit“ präsentiert der Gospelchor „Adonai“ der Uetersener evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde „Am Kloster“ am Sonntag, 9. Juli, ein modernes Pop- und Gospeloratorium, das die Sehnsucht nach der Freiheit und die Erfüllung dieser Hoffnung thematisiert. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Klosterkirche.

Die Musik in „Jesaja“ ist die der Gegenwart, „sie hat sehr viele Elemente aus Pop und Gospel“, so Chorleiter Eberhard Kneifel, Kantor an der spätbarocken Kirche mit ihrem berühmten Deckengemälde aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Stück heißt Oratorium, da die Geschichte singend erzählt und nicht, wie im Musical üblich, szenisch dargestellt wird. Da Autor Hartmut Naumann es in Deutsch verfasst hat, ist es auch für Zuschauer ohne Vorkenntnisse verständlich. Das Oratorium erzählt aus der Geschichte des Volkes Israel in der Zeit seiner Gefangenschaft in Babylon, den dorthin werden viele von ihnen nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 597 vor Christi Geburt deportiert.

Der Prophet Gottes spricht zu seinem Volk

Dort lebt das Volk viele Jahre in Unfreiheit, hin und her gerissen zwischen Anpassung, Resignation und der Sehnsucht nach der Heimat. Der Gott Jahwe wendet sich seinem Volk durch seinen Propheten Jesaja zu, und so erfährt es von der nahen Befreiung. Die Hoffnung auf die Rückkehr in die Heimat wird schließlich durch abenteuerliche Umstände erfüllt. Seit Anfang des Jahres probt der Uetersener Gospelchor an dem Stück, das erst vor zwei Jahren uraufgeführt wurde. Auch die Solisten kommen aus dem Gospelchor selbst.

Die zwölfköpfige Band, bestehend aus Klavier, Gitarren, Schlagzeug, Saxophon, Trompeten und Posaunen, reist für den Konzertabend extra aus Kiel an. Der Eintritt ist frei, denn das Kirchenkonzert soll für alle gesellschaftlichen Gruppen zugänglich sein. Um Spenden zur Finanzierung des Auftritts und der weiteren Chorarbeit wird jedoch am Ausgang herzlich gebeten.

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