Junge Union Tornesch-Uetersen : Mit frischem Elan ins Jahr 2015

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Mit einer Weihnachtsflyeraktion, verbunden mit dem Aufruf, solidarisch zu sein und sich an der Gestaltung der Zukunft von Tornesch und Uetersen zu beteiligen, hatten die Aktiven der Jungen Union Tornesch-Uetersen das Jahr 2014 beendet.

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08. Januar 2015, 19:17 Uhr

Mit Ideen, junge Menschen für Politik und das Mitgestalten zu gewinnen und Themen, denen sie sich in Tornesch und Uetersen widmen wollen, startet die Junge Union in das Jahr 2015. „Wir werden mit der Stimme der Jugend die aktuelle Politik vor Ort begleiten und deutlich machen, dass wir, auch wenn vier unserer aktiven Mitglieder den Fraktionen in Uetersen oder Tornesch angehören, eigenständig sind“, macht Daniel Kölbl, Vorsitzender der Jungen Union Tornesch-Uetersen und Mitglied der Tornescher CDU-Fraktion und Vorstandsmitglied des CDU-Stadtverbandes, deutlich.

Erstes Ziel des Vorstandes der Jungen Union, dem neben dem Tornescher Daniel Kölbl die Uetersener Björn Schreiber und Thorben Langhinrichs (beide stellvertretende Vorsitzende) sowie Kassenwart Alexander Böhm angehören, ist die Mitgliederaktivierung und Mitgliederwerbung. Denn von den 35 Mitgliedern im Alter von 15 bis 32 Jahren bringen sich bislang nur sechs aktiv ein. „Wir wollen direkt auf die Straße gehen und Jugendliche ansprechen, sie fragen, welche Themen sie bewegen und ihnen erläutern, dass wir ihre Themen an die Politik herantragen“, so Daniel Kölbl. Auch über Podiumsdiskussionen, eventuell in Zusammenarbeit mit Schulen, wollen die jungen Christdemokraten mit Jugendlichen über Politik, Demokratie und Mitbestimmung ins Gespräch kommen. Auch Aktivitäten zur Förderung der Generationengerechtigkeit, zum Leben junger Menschen mit Handicap und eingeschränkter Mobilität sowie Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Kreis- und Landesverband zum Thema Breitbandausbau stehen auf der Agenda der Jungen Union Tornesch-Uetersen für 2015.

Und in Uetersen vor allem das Thema Jugendcafé. „Wir werden genau hinschauen, welches Konzept die Verwaltung vorlegt und unsere Meinung dazu äußern. Wir unterstützen, dass der Jugendbeirat beteiligt wird und Einsicht in die Planung hat. Gerade jetzt nach dem Rücktritt der Vorsitzenden des Jugendbeirates werden wir genau hinsehen, dass das Jugendcafé gut geplant und die Vorschläge des Jugendbeirates beachtet werden“, betont Björn Schreiber.

Sowohl in Tornesch als auch in Uetersen wollen sich die Aktiven der Jungen Union für einen fraktionsübergreifenden Dialog zur Erweiterung des Schulzweckverbandes um das Uetersener Gymnasium und die Schwimmhalle einsetzen. „Wir würden die Erweiterung des Schulzweckverbandes begrüßen und hoffen, dass mehr miteinander gesprochen und nach einer Lösung mit Vorteilen für beide Kommunen gesucht wird“, so Daniel Kölbl.

Auch die Haushaltssituationen in beiden Kommunen wollen die jungen Christdemokraten aufmerksam verfolgen. Sie fordern, freiwillige Leistungen kritisch auf den Prüfstand zu stellen und Personalkosten und neue Investitionen im Auge zu behalten. „Neue Investitionen dürfen nur sein, wenn man sie sich leisten kann. Es darf kein Leben auf Kosten der jungen Generation geben“, betonen Daniel Kölbl und Björn Schreiber.

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