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Bürgermeisterkandidaten im Portrait : Mit Energie in die zweite Amtszeit

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Angefangenes fortzuführen und die positive Entwicklung der Stadt weiterhin mitgestalten zu können – das, so sagt Andrea Hansen, ist ihre Motivation, sich erneut als Bürgermeisterin zu bewerben. Seit dem 1. April 2009 ist sie die erste Verwaltungschefin in der Geschichte der Rosen- und Hochzeitsstadt. Mit 51,7 Prozent der Stimmen konnte sie sich bei der Direktwahl im September 2008 gegen den damaligen Amtsinhaber Wolfgang Wiech durchsetzen. Bei der Wahl am Sonntag, dem 21. September 2014, will sie sich gegen drei Mitbewerber behaupten.

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erstellt am 17.Aug.2014 | 21:42 Uhr

Die Initiative, „etwas zu schaffen, das nachhaltig ist und bleibt“, ergreift die 56-Jährige gern. So war es bei der Gründung vom Lokalen Bündnis für Familie Uetersen, als Hansen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Bereiche zusammenbrachte, um ein soziales Netzwerk vor Ort zu gründen, und so war es, als es darum ging, den Abriss des alten Kornspeichers am Uetersener Stichhafen zu realisieren.

Die Grundlagen für beide Projekte legte Hansen als sie als Gleichstellungsbeauftragte und Wirtschaftsförderin für die Stadt Uetersen tätig war. „Aus dieser Zeit weiß ich, wo es Fördertöpfe gibt und wann Fristen enden“, sagte sie.

Inzwischen arbeitet Hansen seit zwölf Jahren im Rathaus und kennt sich mit den Strukturen der Verwaltung aus. Ihr kommunikativer Führungsstil hat sich etabliert. „Interne Abstimmung und der Austausch von Fachleuten und Abteilungen funktionieren reibungslos“, freute sie sich.

Nicht ohne Stolz blickt die Bürgermeisterin auf Erfolge wie die eingeleitete Haushaltskonsolidierung der Stadt, die Schaffung von Krippenplätzen und den Bau der Schulmensa zurück.

Zukunftsthemen sind für sie unter anderem die Stärkung Uetersens als regionales Zentrum, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die regionale Unterstützung der Energiewende und eine respektvolle Debattenkultur.

Als ältestes von drei Geschwistern hat die gebürtige Barmstedterin früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere einzusetzen. „Außerdem mag ich Ordnung“, sagt sie mit einem Lachen.

Als offener, interessierter Mensch ist Hansen viel herumgekommen – Stationen waren London, München und Hamburg. Beruflich startete sie als Fremdsprachenkorrespondentin. Es folgten ein Sozialpädagogik-Studium und eine Zusatzqualifikation im Bereich Sozialmanagement. Seit 1990 ist sie verheiratet. Die Kinder Lina und Anton sind 24 und 17 Jahre alt.

Ihre knappe Freizeit verbringt die Verwaltungschefin gern im Familien- und Freundeskreis. Ehrenamtlich engagiert sie sich im Kreissozialverband Pinneberg. „Hier kann ich alles, was ich gelernt habe, verknüpfen und einbringen“, sagte sie. Wenn außerhalb von Textvorlagen für Sitzungen Zeit zum Lesen bleibt, greift sie zu einem Krimi. In Uetersen fühlt sich die Bürgermeisterin inzwischen nicht nur beruflich zu Hause. „Die Stadt ist anspruchsvoll, aber lebendig und voller Engagement. Viele Uetersener reden nicht lange rum, sondern packen an – das mag ich.“

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