POMM 91 : Mit einem Defibrillator Leben retten

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Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände Tornesch, der die Ortsverbände der AWO, des DRK, der evangelischen Kirche, des Sozialverbandes, des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Bundes der vertriebenen Deutschen angehören, kümmert sich nicht nur um Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren, sondern auch um die Sicherheit und Gesundheit der Besucher in der Begegnungsstätte für Alt und Jung, POMM 91.

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04. Juli 2014, 20:40 Uhr

So war im vergangenen Jahr beschlossen worden, einen von Laien bedienbaren automatisierten externen Defibrillator für die Begegnungsstätte anzuschaffen, um dort in Notfällen Menschen mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand schnell Erste Hilfe leisten zu können, bevor ein Notarzt eintrifft. Etwa 1800 Euro hat die Arbeitsgemeinschaft dafür aus ihrem Kassenbestand verwendet. „Die Arbeitsgemeinschaft spart für wichtige Anschaffungen und unerwartete Ausgaben bei Seniorenveranstaltungen Geld aus Spendenzuflüssen an. Von diesem Geld haben wir nun wieder eine sehr sinnvolle Anschaffung getätig“, so Manfred Irgens, Erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Aktuell übt der DRK-Ortsverband den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände, vertreten durch DRK-Vorstandsmitglied Hertha Holstein, aus. Die Stadt Tornesch beteiligt sich an der Ausstattung der Begegnungsstätte POMM 91 mit einem Defibrillator und übernimmt die Kosten für einen Wandschrank samt Wandhalterung in Höhe von 320 Euro. Außerdem wird die Stadt die Kosten für die regelmäßige Wartung des Notfallmedizin-Gerätes tragen.

2006 hatte die Stadt einen Defibrillator für das Rathaus angeschafft und damals mit dem Unternehmen MediCare zusammengearbeitet. Auch diesmal wurde MediCare beauftragt. Auch die Schulung von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände Tornesch in der Handhabung des Defibrillators nahm eine Mitarbeiterin von MediCare vor. Nastassja Gerstenberg machte deutlich, dass niemand Angst vor der Handhabung haben müsse. Es gelte: Gerät im Notfall aus dem Wandschrank holen, einschalten und den Aufforderungen des automatisierten Defibrillators folgen. „Sie können nichts falsch machen, aber Sie können Leben retten“, betonte die MediCare-Mitarbeiterin im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Einweisung möglicher Erste Hilfe-Leistender in der Begegnungsstätte POMM 91.

Dieser Einweisung war vor wenigen Monaten ein Auffrischungs-Kurs in Erster Hilfe vorangegangen, an dem sich 40 Teilnehmer aus der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände beteiligt hatten.

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