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Jugendpreis 2012 : Mit diesen Schülern groovt es richtig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Lisa Waak, Oskar Bösener, Frederik Ende und Nicole Dwenger besuchen derzeit die neunte Jahrgangsstufe des Ludwig-Meyn-Gymnasiums. Die Schüler haben am Wettbewerb „Junges Uetersen“ 2012 teilgenommen. Ihre Idee fußt auf einem Wahlpflichtkurs, der sich „Medien, Wirtschaft und Soziales“ nennt und von Dr. Sönke Zankel geleitet wird.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2013 | 21:34 Uhr

Die Gruppe erhielt die Aufgabe, sich ein Thema zu überlegen, mit dem sie sich anschließend auseinandersetzen musste. Das Thema sollte sich in einem Dokumentarfilm widerspiegeln. „Für uns war sofort klar, dass wir etwas Kreatives, das in Verbindung mit Uetersen steht, machen wollten. Da bot sich das Thema Uetersener Groove sehr gut an“, berichtet Nicole Dwenger. Den Schülern ging es darum, herauszufinden, was für eine Bedeutung Musik für verschiedene Generationen in der Rosenstadt hat. Groove ist bekanntlich das Gefühl, das erzeugt wird, wenn Musik auf einen Menschen wirkt.

Der Film der Schüler kam in der Schule so gut an, dass sich die Schüler nach Tipp ihres Lehrers entschlossen, ihn beim Wettbewerb einzureichen. Er behandelt drei Geschichten. Zum einem portraitierten sie Jannik Platte. Der Mitschüler war ihnen schon lange gut bekannt, da er oft bei Musikveranstaltungen der Schule als Pianist auftritt. Ferner sahen sich die Schüler in der Tanzschule Wiebke Buck um und trafen schließlich die Senioren, welche sich einmal im Monat zum Tanzen in der Gaststätte „Restaurant Roses“ treffen. Das Rohmaterial musste in eigener Regie vertont und geschnitten werden. Die Schüler haben es sich nicht leicht gemacht, sondern waren erst zufrieden, als es wirklich nichts mehr auszusetzen gab, schließlich wollten sie Sönke Zankel nicht enttäuschen. Dass der Streifen jetzt noch zum Siegerprojekt beim „Jungen Uetersen“ gekürt worden ist, freut die Mädchen und Jungen natürlich richtig.

„Der Film soll anderen Menschen zeigen, was für eine wichtige Rolle Musik in der Rosenstadt sowie im ganzen Leben spielt und, dass alle Generationen in Uetersen auch die Chance haben, sich mit Musik zu beschäftigen, egal ob man sich dazu bewegt oder sie selber macht“, so die Heistmer Schülerin.

Der Film wird zunächst als Teil der noch vor den Osterferien geplanten Messe aller Wahlpflichtkurse am LMG gezeigt. Inwieweit er darüber hinaus öffentlich zu sehen ist, steht noch nicht fest. Die UeNa werden darüber gegebenenfalls rechtzeitig berichten. Das Preisgeld, das den Schülern zuerkannt worden ist, beträgt übrigens 300 Euro.

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