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Notwehr möglich : Mit dem Messer in den Bauch gestochen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dieser Streit endete blutig und für das Opfer sogar lebensgefährlich. Am Donnerstagabend hatte eine 58-jährige Frau ihrem 45-jährigen Lebensgefährten lebensgefährliche Verletzungen zugefügt. Die Tat ereignete sich in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schanzenstraße. Das Opfer, teilt die Polizei mit, befindet sich derzeit zur Behandlung in einem Krankenhaus. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe inzwischen die Ermittlungen übernommen.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2015 | 21:52 Uhr

Nach bisherigen Erkenntnissen ist es gegen 21 Uhr in der gemeinsamen Wohnung zu Streitigkeiten zwischen dem Paar gekommen. Im Zuge dieser Auseinandersetzung verletzte die Frau ihren Partner mit einem Messer so schwer im Bauchraum, dass dieser notoperiert werden musste. Denn für ihn bestand akute Lebensgefahr. Das Paar ist aus vorangegangenen polizeilichen Einsätzen bereits bekannt. Es ist nach Angaben der Ermittler allerdings nicht auszuschließen, dass die 58-Jährige, die nach dem Vorfall den Krankenwagen rief, in Notwehr gehandelt hat. Das Paar war zum Tatzeitpunkt alkoholisiert.

Dass sich weitere Fakten ergeben könnten, die ihre Mandantin entlasteten, ist auch die Ansicht von Anwältin Franziska Hammer, die die 58-Jährige rechtlich vertritt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen befindet sich die Beschuldigte wieder auf freiem Fuß - Haftgründe bestehen keine.

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