zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 18:20 Uhr

Advent : Mit dem Herzen singen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Anlässlich des 4. Advents hatte die neuapostolische Gemeinde zu einem offenen Adventsliedersingen eingeladen. Rund 80 Besucher folgten dieser in das Gotteshaus an der Meßtorffstraße. Geleitet wurde das offene Singen von Frauke Kownatzki, die in den beiden Ortsgemeinden Uetersen und Wedel für die Kirchenmusik zuständig ist. An der neuen Pfeifenorgel (wir berichteten) wurde sie von René Stauch unterstützt.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 20:24 Uhr

Gemeindevorsteher Rüdiger Voß begrüßte alle herzlich, darunter auch einen bekennenden Muslim, dem er in englischer Sprache erklärte, warum sich die Christen gerade in der Adventszeit versammeln und singen. Im Anschluss an diese Erläuterungen begann das Adventssingen mit einem Kanon. „Ehre sei Gott in der Höhe“ erfüllte den Raum. Im Anschluss daran erklangen „Vom Himmel hoch...“, „Es ist ein Ros entsprungen“ und andere weihnachtliche Kompositionen. Der Gesang wurde von Solo-Stücken der Orgel ergänzt. Die neuapostolische Kirche öffnet sich seit geraumer Zeit ganz bewusst. Lange galt sie als Sekte. Man ist bestrebt, diesen „Makel“ abzustoßen, will als normale christliche Kirche anerkannt werden und ist zudem an der Ökumene interessiert, der Gemeinschaft aller christlichen Kirchen. Deutlichster Unterschied zu anderen Konfessionen: Neuapostolische Christen erwarten die Wiederkunft Jesu in naher Zukunft.

Zudem kennen sie neben der Bibel als christliche Glaubensgrundlage noch weitere Offenbarungen zum Beispiel das Entschlafenenwesen (auch Verstorbene können noch Heil oder Sündenvergebung finden) und die Heilige Versiegelung (Übermittlung von Heiligem Geist, in der Heiligen Versiegelung wird der Gläubige von Jesus Christus in das „Lebensbuch des Lammes“ eingetragen. Nun ist er berufen, zur „Braut des Herrn“ zu gehören und Erstling im kommenden Reich Christi zu sein).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert