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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 12:11 Uhr

Fußball : Mit 3:0 ins Heim-Finale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es ist vollbracht: Die B-Mädchen des FC Union Tornesch haben am Sonnabend bei ihrem „Angstgegner“ HSV Barmbek-Uhlenhorst mit 3:0 gewonnen und damit nicht nur den Einzug ins Endspiel um den Norddeutschen Pokal der B-Juniorinnen geschafft, sondern sich zugleich für die unglückliche Pleite im Finale des Hamburger Oddset-Pokals gegen die BU-Mädchen (4:5 im Elfmeterschießen) revanchiert. „Wir konnten die schmerzliche Niederlage damit zwar nicht ungeschehen machen – Wunsch und Wille, dieses Ergebnis aus Jenfeld zu korrigieren, waren aber natürlich vorhanden“, betonte FCU-Coach Reinhard Kramer.

Anders als im Hamburger Pokal durften die Tornescherinnen im Norddeutschen Pokal-Wettbewerb auch ihre starken C-Mädchen Anna- Lena Bubat, Hannah Gutzeit, Melena Lux, Carla Morich, Tina Nielson, Finia Pohl, Manja Rickert und Anna-Katharina Seme einsetzen. Genauso wie im Hamburger Pokal-Finale setzten die Barmbekerinnen auf eine massive Abwehr. Um diese zu knacken, hatte Kramer eine Systemumstellung vorgenommen. Mit neuer Formation waren die Union-Mädchen tatsächlich noch überlegener, leisteten sich aber vor allem in der ersten Halbzeit viel zu viele Fehlpässe und agierten zu hektisch: „Da konnten wir unsere technische Überlegenheit nicht ausnutzen“, gab Kramer zu. Die einzige FCU-Chance der ersten Halbzeit vergab Yasmin Wachter, die nach einem langen Pass knapp vorbeizielte.

Nach der Pause agierten die Tornescherinnen zielstrebiger und erspielten sich einige gute Chancen: Pohl verpasste per Kopf aber ebenso das 0:1 (41.) wie Bubat, die von rechts aus über die Latte zielte (42.). Und als Yasmin Wachter es von links aus per Kopfball versuchte, klärte die BU-Torhüterin Sabrina Hansen zur Ecke. Die Tornescherinnen kamen nach nahezu allen Eckbällen und Freistößen an den Ball, da sie im BU-Strafraum die Lufthoheit besaßen – doch ein Tor wollte einfach nicht fallen.

Bis zur 58. Minute: Dann spielte Morich einen Pass gut in die Gasse (Foto links), Yasmin Wachter zog aus 16 Metern ab und vom Knie der BU-Verteidigerin Stefanie Meinhardt wurde der Ball so abgefälscht (Foto oben), dass er über Hansen hinweg zum 0:1 ins Netz flog. Die FCU-Spielerinnen bejubelten ihr Führungstor frenetisch – und legten nur sechs Minuten später das 0:2 nach: Nach einer Ecke produzierte Yasmin Wachter eine Kopfball-Bogenlampe, die die Barmbekerinnen nach Ansicht der Schiedsrichter-Assistentin erst klärten, als er die Torlinie bereits überschritten hatten. Die vehementen BU-Proteste blieben zwecklos. Weitere sechs Minuten später verlängerte Morich eine Freistoßflanke von Pohl artistisch per Hacke zum 0:3-Endstand ins Tor (70.). Da FCU-Keeperin Ronja Krohn in 80 Minuten nur vier Ballkontakte hatte, war der Sieg am Ende auch in der Höhe verdient!

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erstellt am 10.Jun.2013 | 18:23 Uhr

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