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Uetersener Nachrichten

26. September 2017 | 14:44 Uhr

Turmzimmer : Mit 18 Jahren schon auf großer Tour

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wenn sie die Bühne betritt, würde man kaum vermuten, dass die Sängerin „Ami“ erst 18 Jahre alt ist. In ihren Songs beschreibt und verarbeitet sie auf emotionale Art und Weise unterschiedlichste Geschichten, die so ziemlich jeder schon einmal durchlebt hat.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 20:01 Uhr

Auch, wenn man „Ami“ zum allerersten Mal hört, fühlt man sich direkt angesprochen. Einzig die frische Ausstrahlung bei ihren Live-Konzerten der Musikerin lässt vermuten, dass man hier eine Teenagerin vor sich hat. Die Farbe ihrer Stimme hat eine ähnliche Bandbreite und Tiefe wie ihre Texte, so klingt sie in manchen Passagen extrem rauh und wird dann wieder gezügelt, sodass überaus sanfte Klänge ans Tageslicht kommen. „Ami“ sagt über ihre Musik: „Vielleicht mache ich ja technisch irgendwas falsch - aber ich habe Angst, dass etwas verschwindet, wenn ich es richtig mache.“ Ob sie ihre Musik technisch richtig oder falsch macht, spielt tatsächlich nicht wirklich eine Rolle, denn so oder so sind die Songs und der Sound von „Ami“ absolut individuell.

Während viele andere Sänger sich an Klischees bedienen, die eher allgemein gehalten sind, wagt „Ami“ einen Schritt, der sie auszeichnet: Sie singt von konkreten Situationen und das mal in englischer, mal in deutscher Sprache - je nachdem, was ihr eigenes Gefühl besser zum Ausdruck bringt.

Begleitet wird sie dabei von einer kleinen Band mit der Besetzung Gitarre, Bass und Schlagzeug. Hin und wieder ist auch ein Saxophon zu vernehmen, jedoch nur bei einigen Stücken. Eine stilistische Einordnung ist bei „Ami“ kaum möglich, allerdings hört man, dass sie stark durch ihren Vater - eine Größe in der Roots-Reggae-Szene - beeinflusst wurde. Schon sehr früh spielte sie Bass in der Band ihres Vaters und auch als Sängerin trat sie in Aktion. Die Bühne war dabei nichts Fremdes für die Sängerin: Seit ihrer Geburt war sie durch ihren Vater stets in das Konzert-Geschehen eingebunden, so waren die ersten Auftritte nicht mit Lampenfieber verbunden, sondern fühlten sich für „Ami“ eher an, wie ein Konzert im heimischen Wohnzimmer.

Diese natürliche Bühnenpräsenz, die „Ami“ in ihrem jungen Alter bereits versprüht, ist schlichtweg atemberaubend. Viele Sänger-Kollegen könnten sich in diesem Punkt eine Scheibe bei der Sängerin abschneiden.

Schon in diesem Monat kann man die Sängerin in Begleitung ihrer Band live erleben: Am Dienstag, den 8. April, gastiert „Ami“ im Turmzimmer im Uebel & Gefährlich. Das Konzert in Hamburg beginnt um 21 Uhr.

Alle weiteren Informationen und Tour-Termine von „Ami“ sind zu finden unter: www.ami-music.de

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