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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 09:04 Uhr

Fußball : Mit 18:0 zum Pokal-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

18:0-Kantersiege kommen im Fußball vor. Selten, aber mitunter gibt es sie. Aber in einem Pokal-Endspiel?

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 21:47 Uhr

In freudiger Erwartung eines spannenden Final-Duells fanden am frühen Sonntagnachmittag zahlreiche Zuschauer den Weg an die Jenfelder Allee, wo auf dem Rasenplatz des Hamburger Fußball-Verbandes der Hamburger Pokal-Sieger der C-Juniorinnen ermittelt wurde: Dabei trafen die U15-Mädchen des FC Union Tornesch auf das gleichaltrige Team des TSC Wellingsbüttel. Auf dem Kleinfeld (beide Teams traten als Siebener-Mannschaft an) lief die Partie allerdings von Beginn an nur in Richtung des TSC-Tores. FCU-Kapitänin Manja Rickert gelang bereits in der vierten Minute das 1:0. Wer nun glaubte, von „Welle“ würde eine passende Antwort kommen, irrte sich: Die TSC-Mädchen waren zu keiner Zeit dazu in der Lage, den Tornescherinnen Paroli zu bieten.

Carla Morich konnte fast unbehelligt einen lupenreinen Hattrick erzielen (8., 10., 12.), ehe erneut Rickert traf (14.). Beim Zwischenstand von 5:0 war noch nicht einmal eine Viertelstunde gespielt – wo sollte das enden? Im Minutentakt erhöhten Morich (17.) und Anna-Lena Bubat (18.) auf 7:0, Lux legte das 8:0 nach (23.). In der 24. Minute hatte Tina Nielson noch Pech bei einem Lattenschuss, aber nur eine Minute später konnte auch sie sich als Torschützin feiern lassen. Nachdem Morich nach einem Sololauf scheiterte, staubte Lux zum 10:0 ab, so dass es bereits nach einer halben Stunde zweistellig geworden war. Dann bereitete Morich von rechts aus mustergültig für Nielson vor, die zum 11:0-Pausenstand einschoss (35.).

„Das macht keinen Spaß“, stellte FCU-Coach Reinhard Kramer beim Gang in die Kabine fest. Zu Beginn des zweiten Durchgangs legten Bubat per Doppelpack (36., 37.) und Morich (38.) in nur drei Minuten drei weitere Tore nach. Per Lupfer gelang Morich das 15:0 (42.) – danach war sie allerdings auch wiederholt zu verspielt und gab so zwar mehrere Gegenspielerinnen der Lächerlichkeit preis, zielte dann aber nicht genau genug. Einmal war auch FCU-Keeperin Finia Pohl gefordert und verhinderte per Fußabwehr den Wellingsbütteler Ehrentreffer. In der Schlussphase sorgte Lux mit einem lupenreinen Hattrick (59., 65., 67.) für den 18:0-Endstand gegen einen Gegner, der es an allem vermissen ließ, was im Fußball notwedig ist.

Natürlich bejubelten die FCU-C-Mädchen ihren Pokal-Triumph – aber ein so einseitigeres Finale wird es hoffentlich nicht noch einmal geben.

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