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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 13:33 Uhr

Fußball : Minus-Leistung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Während sich die 13.000 Marathon-Teilnehmer am Sonntag in Hamburg komplett verausgabten, gingen leider nicht alle zwölf Spieler des Rumpf-Kaders, mit dem die 1. Herren des TSV Uetersen ihre Partie beim SC Teutonia 10 bestritten, an ihre Leistungsgrenze. „Das war eine Minus-Leistung“, kritisierte TSV-Liga-Manager Chris Wantia. An der Altonaer Max-Brauer-Allee mussten die Gäste ohne etatmäßigen Torwart auskommen: Stamm-Keeper Christoph Richter kann nach seiner Fingerverletzung erst in der nächsten Saison wieder spielen, sein Vertreter Dennis Zimmermann weilte auf einer Familienfeier und Torwart-Trainer Marco Ewert verletzte sich am Sonnabend bei einem Umzug an dem Knie, an dem er im Winter operiert worden war. Blieben die beiden Keeper der 2. Herren – doch André Huppertz hatte am Freitag bereits in der Kreisliga gespielt und war somit gesperrt, und Jeffrey-James Cappetto war privat verhindert. So hütete Michael Rübling, eigentlich Verteidiger, das TSV-Tor.

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erstellt am 29.Apr.2012 | 20:49 Uhr

Die erste Torchance besaßen die Uetersener, als Till Mosler mit einem Pass Marc Güldener einsetzte, der seinen Schuss allerdings ins Nirwana jagte. Nicht die letzte unglückliche Szene von Güldener, der mehrere Eckstöße ins Toraus zirkelte und lustlos über den Platz trabte – woran auch Wantias Aufforderung, er möge sich mehr bewegen, kaum etwas änderte. Als Philipp Ehlers nach einem Steilpass rechts bereits am Teutonia-Torwart vorbeigezogen war, kam sein Querpass nicht bei Sascha Kuzmanov an (18.). Nachdem Rübling eine Kopfball-Rückgabe von Patrick Pein sowie einen langen Ball vor Teutonia-Torjäger Theo Ourgantzidis jeweils sicher gefangen hatte, war er in der 31. Minute chancenlos, als Ourgantzidis von links per Flachschuss das 1:0 erzielte. TSV-Trainer Heiko Waschatz monierte nicht nur Moslers wiederholte Fehlpässe, sondern auch die fehlende Offensivfreudigkeit: „Spielt mal in die Spitze, traut euch etwas zu“, forderte er lautstark. Immerhin: Nach der Pause wurden die Gäste etwas offensiver und kamen in der 68. Minute zum Ausgleich. Kuzmanov holte einen Foulelfmeter heraus, den man keinesfalls geben muss – und Florian Blaedtke traf flach rechts zum 1:1. Kurz darauf sah Ehlers die Gelb-Rote Karte, weil er die Ausführung eines Teutonias-Freistoßes behindert haben soll (70.). In Unterzahl kamen die Rosenstädter noch zweimal in Teutonias Strafraum, wo sie den Ball aber jeweils verstolperten. Rübling fing derweil zwei Schüsse gut (bei einer Parade verletzte er sich am Finger). Doch nach einem Doppelpass trafen die abstiegsgefährdeten Hausherren zum 2:1 (85.) und hatten nach einem 18-Meter--Flachschuss zum 3:1 (90.) den Sieg sicher.

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