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Vorschau : Ministerpräsident eröffnet die Apfeltage

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Große mediale Aufmerksamkeit ist den Organisatoren der 15. Holsteiner Apfeltage sicher. Der neue Ministerpräsident Torsten Albig hat die Schirmherrschaft der diesjährigen Veranstaltungsreihe übernommen und wird zur Eröffnung am 13. September kommen. Rundfunk und Fernsehen haben sich bereits angesagt, weiß Peer Jensen-Nissen, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 18:16 Uhr

Berichtet wird nicht nur über den Besuch des Ministerpräsidenten bei einem Obstbaubetrieb am Nachmittag, sondern auch Abends von der offiziellen Eröffnungsfeier im Hohenhorster „Jägerkrug“. Und damit es den Kameramännern und Fotografen nicht an guten Motiven mangelt, sind gleich noch alle bisherigen Apfelköniginnen eingeladen worden. Das Programm der Apfeltage wurde während eines Pressegesprächs auf dem Obstgut Deekenhörn vorgestellt. Es orientiert sich an denen der Vorjahre. Praktisch überall kann man die Leckereien probieren, die aus der himmlischen Frucht gewonnen werden.

Höhepunkt ist wieder der Holsteiner Apfelmarkt mit Lampionfest in Uetersen (29. September). Wie heutzutage Obst produziert wird, können die Menschen während des Tages des offenen Hofes erfahren. Vier Betriebe in Haseldorf und Haselau machen am 15. September mit. Während den Führungen durch den Haseldorfer Obstgarten alter Sorten können die Teilnehmer in die Historie einsteigen (14. September, 12. und 13. Oktober). Holm bietet das Apfelfest (14. September), den Ernteball (27. September) und das Erntedankfest (6. Oktober). Die Haseldorfer Familie Hauschildt steuert ihren Herbstmarkt am 28. und 29. September bei.

Wer in die Geschichte der Region eintauchen will, sollte an der Fahrradtour durch die Seestermüher Marsch teilnehmen, die Günther Kops am 15. September organisiert. Traditionell endet die Veranstaltungsreihe mit dem Apfelquetschertag auf dem Hof Früchtenicht in Seester, diesmal am 20. Oktober.

Doch wie ist es um das Kernobst bestellt? Eine „nicht ganz so hohe Produktion wie in den Vorjahren“ habe es 2012 gegeben, so der Obstgut-Deekenhörn-Chef Raimond Kleinwort. Das sei jedoch durch höhere Preise ausgeglichen worden. Eine ähnliche Entwicklung erhofft sich der Haselauer für dieses Jahr.

„Die Vegetation hinkt 14 Tage hinterher“, berichtet er. Eine „schöne Blüte“ macht Kleinwort jedoch auf den Bäumen aus. Durch den harten Frost im März mit bis zu minus 19 Grad habe es jedoch in einigen Anlagen Schäden gegeben. Rund 20 Prozent der Blüten seien verfroren. Der Obstbauer erläutert: „Sie gehen zwar auf, lassen dann aber die Köpfe hängen.“

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