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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 10:53 Uhr

Jagdhornblasen : Meisterschaften in der Kaserne

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Landesmeisterschaften der Jagdhornbläser ist in diesem Jahr in den Kreis Pinneberg vergeben worden. Auf dem Gelände der Marseille-Kaserne in Appen wird der „24. Kürwettbewerb im Jagdhornblasen mit Hubertusmesse“ organisiert. Am Tag der Kommunalwahl, also am Sonntag, 26. Mai, veranstalten der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Kreisjägerschaft gemeinsam den Wettbewerb.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 20:11 Uhr

Um 8 Uhr beginnt der Wettstreit, gegen 16 Uhr endet die Veranstaltung. Die Sieger sollen gegen 15 Uhr gekürt werden. Für die Besucher besonders reizvoll dürfte der um 13.30 Uhr beginnende Hubertusgottesdienst sein. Alle teilnehmenden Musikanten werden gemeinsam die Begrüßung anstimmen. Erstmalig in Deutschland wird in diesem Rahmen die Hubertusmesse geblasen und für den Wettbewerb bewertet.

Mehr als 500 Waidmänner werden erwartet. 30 Bläsergruppen haben sich angemeldet. Sie kommen nicht nur aus dem Land zwischen den Meeren. Auch Teilnehmer aus Dänemark, Niedersachsen und Bayern haben sich angesagt. Auf zwei Bühnen sollen die Jagdhornbläser ihr Programm zum Besten geben. Die Organisatoren hoffen auf 1000 Zuschauer und -hörer. Der Eintritt ist kostenfrei. Wer dabei sein möchte, sollte seinen Personalausweis nicht vergessen, denn ohne gibt es keinen Einlass in die Kaserne. Zwei Gruppen aus dem Kreis Pinneberg gehen an den Start, die durchaus Ambition auf die vorderen Plätze hegen. Die Holmer Jagdhornbläser kommen mit den „Frischlingen“ und „Überläufern“ nach Appen.

Die hervorragende Jugendarbeit hat ihnen schon manch Titel beschert. Fünf Landesmeisterschaften konnten in den vergangenen Jahren eingefahren werden. Auf Bundesebene wurden drei Vizemeisterschaften geholt. „Gänsehaut“ prophezeit der Holmer Corpsleiter Detlef Kleinwort nicht nur während den Darbietungen für die Gäste, sondern auch bei den Teilnehmern.

Bei den Jagdhornbläser aus Tornesch übt man sich in Understatement. „Eine gute Platzierung steht gar nicht im Vordergrund“, erklärt Helge Schuldt. „Vor allem wollen wir den Besuchern zeigen, was man alles mit einem Jagdhorn machen kann“, so der Vorsitzende.

Denn „das Blasen ist ein Kommunikationsinstrument“, sagt der Mit-Organisator und ehemalige Kreisjägermeister Hartmut Schumann, „und deswegen ein wichtiger Bestandteil des jagdlichen Brauchtums.“

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