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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 23:37 Uhr

Meisterschaft auf hohem Niveau

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

KUBB 20 Teams aus ganz Deutschland trafen in Tornesch aufeinander / Teilnehmer sammelten Punkte für Rangliste

Auf die richtige Technik und auf die Taktik kommt es an, um mit den Wurfhölzern gezielt die Klötze des Gegners und schließlich den König umzuwerfen: Beim Kubb oder auch Wikingerschach hängt der Erfolg nicht nur vom Glück ab. Am vergangenen Sonnabend traf sich die deutsche Kubb-Elite zu den dritten Deutschen Doppelmeisterschaften in Tornesch. 20 Teams waren angetreten, die Teilnehmer kamen aus dem norddeutschen Raum sowie aus Berlin, Rostock, aus Schindhart nahe der deutsch-holländischen Grenze sowie aus Mainz, Leverkusen und Duisburg.

„In Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen gibt es bereits richtige Kubb-Ligen“, sagte Boris Kaufmann, der die Veranstaltung gemeinsam mit seinem Team-Kollegen Matthias Fesser organisiert hatte. Die beiden sind seit Jahren überzeugte Kubber und wollen der Sportart zu größerer Bekanntheit in Schleswig-Holstein verhelfen. Die Bedingungen auf dem Sportplatz der Klaus-Groth-Schule waren ideal. Die Teams traten auf zehn Spielfeldern von jeweils fünf mal acht Metern gegeneinander an. „Ein ganz großer Dank geht an die Stadt, die uns ermöglicht hat, den Platz zu nutzen. Als wir am Freitagnachmittag die Felder einrichten wollten, fuhr gerade der Rasenmäher vom Platz“, schwärmte JottZett-Mitarbeiter Kaufmann von der Unterstützung der Veranstaltung von offizieller Seite. Zusätzlich spielte das Wetter mit, die Sonne wärmte bei wenig Wind oder versteckte sich hinter ein paar Wolken.

Gekubbt wurde um Punkte für die Rangliste des Deutschen Kubb-Bundes. Mit einigen Welt- und Europameistern war das Teilnehmerfeld auf einem hohen Niveau. Alle Plätze wurden ausgespielt, eine KO-Runde gab es nicht. „Kubb wird weltweit gespielt, es gibt eine Riesencommunity“, so Kaufmann weiter, „der Sport hat zwar europäische Wurzeln, ist aber auch in den USA sehr beliebt, wo sogar regelmäßig ein Kubb-Magazin erscheint. Kubb wird zwar gern am Strand gespielt, ist aber kein typisches Strand-Spiel, sonst wäre die Schweiz nicht so stark. Leider ist Kubb noch nicht so bekannt, dass die Turniere Preisgelder ausloben könnten.“

Nach einem langen Wettkampftag siegten „Die Gipfelstürmer“ Heiko und Jais Langer aus Berlin. Kaufmann und Matthias Fesser belegten als die „25499er“ den zehnten Platz und platzierten sich damit in der ersten Tabellenhälfte des Turniers. Die Kubb-Saison ist noch lang, am 2. September wird in Tornesch die offene Deutsche Einzelmeisterschaft ausgetragen. >

www.kubb-sh.de


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