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Uetersener Nachrichten

26. September 2017 | 02:25 Uhr

Handball : Meisterliche Mädchen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am vergangenen Sonntag hatten neben der 1. weiblichen C-Jugend des TuS Esingen, die an jenem Tag vorzeitig Hamburger Meister wurde (die UeNa berichteten), auch drei Spielerinnen der 1. weiblichen B-Jugend des TuS Grund zum Feiern: Carina Büchel, Svea Geist und Tarja Pauschert gewannen mit der Auswahl des Hamburger Handball-Verbandes (Jahrgang 1998) in Buxtehude den DHB-Länderpokal und können sich nun „inoffizieller Deutscher Meister“ nennen.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 22:33 Uhr

In der Halle des Buxtehuder Schulzentrums Nord, in der normalerweise die BSV-Frauen um Bundesliga-Punkte kämpfen, verfolgten am Sonntag rund 800 Zuschauer das Finale, unter ihnen auch zahlreiche mitgereiste Tornescher. Im Endspiel gegen die Auswahl von Bayern hatten die Hamburgerinnen den besseren Start und lagen zunächst in Führung (6:3 und 8:10), ehe sich vor der Pause einige Fehler einschlichen. Dies nutzten die Gegnerinnen aus dem Süden Deutschlands, um zum 11:10-Pausenstand zu verkürzen. Im zweiten Durchgang wurden die Hamburgerinnen aber immer stärker: Die Torhüterin der HHV-Auswahl, Lea Rüther (HG Norderstedt), glänzte mit ihren Paraden und die Esingerin Geist bildete mit Emily Bölk (Buxtehude) einen überragenden Mittelblock.

Das 20:14 in der 36. Minute bedeutete bereits eine Vorentscheidung, nach 50 Minuten stand ein klarer 30:20-Sieg auf der Anzeigetafel und die Hamburger B-Mädchen hatten erstmals überhaupt den Länderpokal gewonnen. Pauschert war mit fünf Treffern nach Bölk, die neun Tore warf, die zweitbeste Torschützin im Finale. Geist steuerte vier Treffer zum Sieg bei, Büchel war dreimal erfolgreich.

„Wir hatten die stärkste Mannschaft“, freute sich HHV-Präsident Ralf Reincke über einen seiner Meinung nach „absolut verdienten Sieg“. HHV-Landestrainer Adrian Wagner betonte: „Das ist der bisher größte Erfolg für unseren Verband – das Team hat sich überzeugend präsentiert und großartigen Handball gespielt!“ Der Lohn dafür: Mit Rüther, Bölk, Julia Herbst und Cassandra Nanfack wurden vier Hamburgerinnen in das All-Star-Team berufen.

Im Halbfinale hatten die Hamburgerinnen das Team des Badischen Handball-Verbandes mit 30:22 (15:8) ebenfalls klar besiegt. Die Auswahl von Baden sicherte sich den dritten Platz mit einem 15:14-Sieg gegen das Niederrhein-Team. Auch in den Gruppenspielen des dreitätigen Turniers waren die Hamburgerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Gegen Niedersachsen (22:10/zur Pause 11:5), Westfalen (31:21/13:6) und Niederrhein (20:15/12:7) feierten sie ausnahmslos Siege.

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