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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 11:22 Uhr

Fußball : Meister mit Schützenfest

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Obwohl die 1. Herren des Heidgrabener SV die Meisterschaft in der Kreisklasse 1 und den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga längst sicher hatten, gaben sie am Sonntagnachmittag in ihrem letzten Saisonspiel beim Tabellen-14. Holsatia/ Elmshorner MTV II noch einmal richtig Gas. Nach 21 Minuten eröffnete Jesse Jacobsen den Torreigen gegen einen überforderten Kontrahenten, als er nach einem Eckstoß von Tim Siebels das 0:1 erzielte. In der 30. Minute erhöhte Philippe Schümann nach guter Vorarbeit von Timo Ziegler per Kopf auf 0:2.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 21:14 Uhr

In der 40. Minute holte Schümann dann mit energischem Einsatz einen Eckstoß heraus. Dass sich der Holsatia-Torwart über die Ecken-Entscheidung von Schiedsrichter Jörn Jacobsen aufregte, beantwortete der Referee schroff: „Hören Sie auf, meine Entscheidungen infrage zu stellen – ich kritisiere ja auch nicht Ihr Torwart-Spiel!“ Den Eckstoß von Tim Siebels klärten die Holsaten nicht weit genug, so dass Schümann den Ball vom rechten Strafraumeck aus per Direktabnahme oben links in den Winkel jagte. Unglaublich, aber wahr: Noch vor der Pause gelangen Schümann zwei weitere Treffer: Zunächst leitete er einen Steilpass von Mike Puschzian artistisch direkt ins Netz weiter, dann tanzte er am linken Strafraumeck einen Elmshorner aus (Foto rechts) und sein folgender Schuss rutschte dem Keeper durch die Hände und Beine zum 0:5 ins Netz. Nach dem Seitenwechsel erzielte Schümann nach einem Steilpass von Tim Siebels sein fünftes Tor hintereinander zum 0:6 (47.). In der 65. Minute verwandelte Tim Siebels einen Freistoß direkt zum 0:7, ehe ein zweiter Serien-Torschütze seine Arbeit aufnahm: Mike Puschzian, bis zum November 2009 noch Spielertrainer der 1. Heidgrabener Herren, zuletzt aber nur noch in den Alten Herren aktiv, traf dreimal in Folge: Zweimal nach Pässen von Schümann (67., 71.), ehe er nach Vorarbeit von Maik Siebels das 0:10 erzielte (73.). „Ich weiß, dass ich Puschzian immer bringen kann, wenn wir in vorderster Front unter Personalnot leiden“, lobte HSV-Coach Ove Hinrichsen den Stürmer.

Nun hatten die Heidgrabener noch das Ziel, die Saison mit einer Tordifferenz von plus hundert abzuschließen. Und dies gelang ihnen: Maik Siebels nach Vorarbeit von Schümann (87.) und Schümann nach einem Puschzian-Pass (89.) schossen einen 12:0-Kantersieg (und eine Gesamt-Tordifferenz von 123:22) heraus. „Es soll nicht überheblich klingen, aber Holsatia war mit diesem Ergebnis noch gut bedient“, so HSV-Coach Ove Hinrichsen, der befand: „Wir haben noch sieben, acht gute Chancen liegen gelassen – aber auch so ist uns ein sehr guter Abschluss einer überragenden Rückrunde gelungen!“

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