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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 19:36 Uhr

Bericht : Meist hohes Niveau

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Heimaufsicht des Kreises Pinneberg hat ihren aktuellen Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Grundlage des Berichtes sind alle von der Heimaufsicht durchgeführten Prüfungen im Zeitraum vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2012. Zu den geprüften Einrichtungen zählen neben Alten- und Pflegeheimen und Einrichtungen für behinderte Menschen auch Einrichtungen der Tages- oder Nachtpflege, Einrichtungen der Kurzzeitpflege, sowie Altenheime und stationäre Hospize. Im Kreis Pinneberg waren 78 Einrichtungen mit rund 4600 Plätzen ansässig, von denen 61 der jährlichen Überprüfung durch die Heimaufsicht unterlagen. Im ersten Jahr des Berichtszeitraums wurden knapp 89 Prozent und im zweiten Jahr 96,7 Prozent der Einrichtungen geprüft.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2013 | 22:00 Uhr

Alle Heimaufsichten sind durch das Gesetz dazu verpflichtet, alle zwei Jahre einen Bericht über ihre Tätigkeit, die Situation der stationären Einrichtungen sowie die Lebenssituation der betroffenen Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderung zu veröffentlichen. Hauptaufgabe der Heimaufsichtsbehörde sind die Routineprüfungen, die meist unangemeldet erfolgen. In den Jahren 2011 und 2012 wurden 111 Routineprüfungen durchgeführt, von denen nur acht angemeldet erfolgten. Hierbei werden Einrichtungen auf bauliche, hygienische und pflegerische Mängel untersucht. Außerdem werden Dienstpläne und Konzepte überprüft und Gespräche mit dem Personal sowie den Leitungspersonen geführt.

„Überwiegend ist die Pflegequalität auf einem hohen Niveau“, so das Fazit der Heimaufsicht des Kreises Pinneberg. Der Tätigkeitsbericht macht deutlich, dass in den Jahren 2011 und 2012 eine positive Entwicklung der Strukturqualität zu verzeichnen ist“, so Tanja Dedecke von der Heimaufsicht. Dies liege vor allem an der Einführung von konkreten Arbeitsmodellen und Arbeitsabläufen im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung des Qualitätsmanagements. Allerdings verdeutlicht der Bericht auch, dass es nach wie vor einen Mangel an ausgebildetem Fachpersonal in den Einrichtungen gibt. „Aufgrund dieses Personalnotstandes behelfen sich die Einrichtungen vermehrt mit dem Einsatz von Zeitarbeitskräften und Aushilfen“, stellt Dedecke fest. Durch den Wechsel der Pflegekräfte würden qualitätsverbessernde und -sichernde Maßnahmen erschwert.

Festgestellte Mängel im Berichtszeitraum konnten in den meisten Fällen durch intensive Beratung beseitigt werden.

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