Entwicklung : Mehr Wohnraum für Helgoland

In der vergangenen Woche fand erneut ein konstruktives Arbeitsgespräch zwischen den Vertretern der Gemeinde Helgoland und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) statt.

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24. April 2013, 21:41 Uhr

Die Gemeinde Helgoland hat nämlich das Ziel, Liegenschaften und Baugrund zu erwerben, um für Helgoländer und Zuzügler bereits bestehenden Wohnraum zu modernisieren und auf den Oberlandbauflächen dringend benötigten neuen Wohnraum zu entwickeln.

„Im Jahre 2012 haben wir einen Fahrplan abgestimmt, den wir nun umsetzen“, so Raymund Karg von der BImA. Über eine Fläche von 30000 Quadratmetern war man sich im Dezember einig geworden. Bürgervorsteher Peter F. Botter (SPD) unterstrich die Absicht Helgolands, den Kauf von Häusern und Bauflächen noch in 2013 unter Dach und Fach bringen zu wollen. Konkret geht es dabei um 24 Wohneinheiten und insgesamt circa 6000 Quadratmeter Flächen auf dem Oberland. Hierzu plant die Gemeinde Helgoland über ein Wohnraumentwicklungskonzept, die Bedarfe in den nächsten Wochen zu eruieren sowie die Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft vorzubereiten. „Wie der Hafen gezeigt hat, hält der Helgoländer Grund und Boden stets besondere Herausforderungen bereit. Dies gilt es nun, auch in Sachen Wohnraum zu meistern“, so Bürgermeister Jörg Singer. Im letzten Jahr lud der Pinneberger Bundestagsabgeordnete Ole Schröder (CDU) diesbezüglich zu einem eigens einberufenen Helgolandgipfel in die Bundeshauptstadt Berlin ein. Dort gelang es dann auch, bei der Weiterentwicklung und Nutzung von Flächen des Südhafens und der für die Helgoländer besonders wichtigen Schaffung erschwinglichen Wohnraums, gute Ergebnisse zu erzielen.

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