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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 05:20 Uhr

SPD-Wahlkampf : Mehr Offenheit in der Politik

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für mehr Bürgerbeteiligung und gegen die Intransparenz in der Dorfpolitik setzten sich die Moorreger Sozialdemokraten mit ihrem Kommunalwahlprogramm ein. Dass die CDU Politik nach Gutsherrenart betreibt, ist ein in Moorrege immer wieder gehörter Satz und wird von den Genossen aus Erfahrung bestätigt. Zum Beispiel die Bebauung der „Schafweide“: „Da haben die Bürger gesehen, wie es gelaufen ist“, erklärt Michael Adam, Nummer 5 der SPD-Liste. „Wir hoffen auf die Wähler, die dieser Politik eine Absage erteilen und uns wählen.“

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 21:54 Uhr

Konsequenzen will man aus den Erfahrungen mit der Schafweide ziehen. „Wenn neue Baugebiete erschlossen werden, soll das die Gemeinde machen und es nicht einem Investor überlassen“, so der SPD-Spitzenkandidat Uwe Mahnke. So kann der Hausbau bezahlbar bleiben. Zudem könnten nicht nur Ein- und Doppelhäuser entstehen, sondern es auch Wohnbebauung geben. „Junge Leute müssen das Dorf verlassen, weil sie in Moorrege keine Wohnung finden“, begründet Mahnke.

Mit der Energie muss in Moorrege sparsamer umgegangen werden, weswegen die Roten auf eine Modernisierung von Schulen und Turnhallen setzen. „Wir Sozialdemokraten haben schon Umweltpolitik betrieben, als es die anderen noch gar nicht gab“, so ein Seitenhieb vom SPD-Vorsitzenden Franz Hehnke gegen die Grünen.

Gute Sportanlagen hat die Kommune, nur werden sie nicht gut gepflegt. Dafür will sich die SPD ebenso einsetzen wie für die Wiedereröffnung eines Jugendtreffs, den „die CDU finanziell abgewürgt hat“, so Mahnke. Senioren sollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen können. Wo es möglich ist, soll die Feuerwehr punktuell zusammenarbeiten mit den Wehren aus den Nachbardörfern.

Glasfaser muss ins Dorf, so die SPD, denn schnelle Telekommunikationstechniken gehören mittlerweile zur Grundversorgung der Menschen. Die Polizeistation soll in Moorrege bleiben, indem an der Amtsstraße eine „Wache Elbmarsch“ für alle Gemeinden von Marsch und Geest geschaffen wird.

Bei allen Entscheidungen wollen sie sich an Sachfragen orientieren. John Lujber, Nummer 8 der Wahlliste: „Wichtig ist, was für das Dorf gut ist.“

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