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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 16:31 Uhr

Eingruppierung : Mehr Lehrlinge im Baugewerbe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einen starken Jahrgang begrüßte Obermeister Norbert Lanz zur Eingruppierung in der Berufsbildungsstätte BBS im Ramskamp in Elmshorn. Insgesamt 32 Maurer, 34 Zimmerer, sechs Fliesenleger, vier Betonbauer und 17 Straßenbauer haben in diesem Jahr ihre Ausbildung im Baugewerbe der Kreise Pinneberg und Steinburg begonnen.

Norbert Lanz beglückwünschte die Auszubildenden zu ihrer Wahl für einen der schönsten Berufe. „Wer mit Lust und Freude zur Arbeit geht, wird etwas schaffen, was anderen und auch späteren Generationen noch Lust und Freude bereitet“, rief er den Berufsanfängern zu. In der BBS, ihrem neuen „Zuhause“, geben die Ausbilder ihr Bestes, ihnen das zu vermitteln, was sie selbst gelernt haben.

Neben dem Unterricht in der Berufsschule bekommen die Auszubildenden in der BBS einen praktischen Einblick in die Tätigkeiten aller Bauberufe. Die jungen Leute könnten viel mitnehmen für ihr Leben. Er freue sich, alle in drei Jahren zur Freisprechung wiederzusehen. Lanz mahnte die jungen Erwachsenen, die BBS pfleglich zu behandeln. Das Gebäude wird demnächst energetisch saniert. Sie sollten mit allem, was sie vorfinden, so sorgsam umgehen als sei es ihr Eigentum, sagte der Obermeister.

Auch BBS-Leiter Detlef Spitzmüller lobte die „weise Entscheidung“ der jungen Leute, mit der Ausbildung in ihre Zukunft zu investieren. Was man in zehn Jahren mache, wisse keiner, aber seinen erlernten Beruf könne man immer nutzen. Auch nach der Ausbildung stünden ihnen viele Wege offen. Trotzdem hoffe er, die Azubis nicht so oft zu sehen, denn das bedeute meistens Ärger.

Claudia Mohr, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Westholstein, freute sich ebenfalls über den mit 93 Auszubildenden sehr starken Jahrgang. Bei deutschlandweit 27000 unbesetzten Lehrstellen im Handwerk sei der Anstieg der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein guter Erfolg. Allein für den Kreis Pinneberg trugen sich 14 Maurer, ein Betonbauer, fünf Fliesenleger, zwölf Zimmerer und zwölf Straßenbauer ein. Gebraucht würden alle Fachkräfte, ganz besonders aber die im Straßenbau. Bereits seit einigen Jahren sei dieser Ausbildungsberuf auch sehr beliebt bei den jungen Leuten.

Die meisten der neuen Auszubildenden wissen bereits in etwa, was sie in ihrer Lehrzeit erwartet. Sie haben sich während eines Praktikums ein Bild von ihren Ausbildungsberuf gemacht und dabei ihren Lehrherren von ihren Fähigkeiten überzeugt.

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erstellt am 07.Sep.2015 | 21:33 Uhr

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