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Klaus-Groth-Schule : Mehr Einser-Abschlüsse als im Vorjahr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

15 Abschlussklassen, 185 erfolgreiche Prüflinge, rund 600 Gäste: Mit einer großen Feier hat die Klaus-Groth-Schule in Tornesch (KGST) am Freitag in der neuen Sporthalle ihre Abgänger entlassen.

39 Schüler bestanden den Haupt- und 76 den Realschulabschluss. 70 Jugendliche erwarben das Abitur. Fünf Hauptschüler streben ab August den mittleren Bildungsabschluss an, 23 Realschüler die Hochschulreife. Die anderen 157 Prüflinge werden die KGST verlassen. 16 Abiturienten können mit einer Einser-Abschlussnote in das Berufsleben starten – wesentlich mehr als im Vorjahr, berichtete Schulleiterin Rita Wittmaack.

Bürgermeister Roland Krügel bezeichnete diese Ergebnisse als Erfolg des Gemeinwesens: „Ich bin immer stolz, wenn ich hier oben stehe und sehe, dass die vielen Bemühungen, die wir gemacht haben, Früchte tragen“, sagte er mit Blick auf die Anfänge der Einrichtung vor zehn Jahren. Nun sollten die Schüler die vergleichsweise guten Bedingungen in Deutschland nutzen, „um beruflich gut durchzustarten“. Wittmaack hob die Bedeutung des Schulendes hervor. „Spätestens nach den Sommerferien werdet ihr merken, dass es ein ganz herber Einschnitt ist“, sagte sie. Immerhin hätten viele die Hälfte ihres bisherigen Lebens an der KGST verbracht. Die Rektorin griff einen Spruch auf, den sich einige Schüler auf T-Shirts hatten drucken lassen: „Wir schreiben Geschichte“, heißt es dort. Die Abgänger könnten allein dadurch Geschichte schreiben, dass sie ihre Rechte und Pflichten als Staatsbürger wahrnähmen. Das betone sie, da Wahl- und Versammlungsfreiheit in vielen Ländern eingeschränkt seien. Heitere Rückblicke hielten die Schüler. „Es gab Lehrer, über die so viel getuschelt wurde, dass es schade ist, sie heute das letzte Mal zu sehen“, sagte Hauptschüler Daniel Soelter. Abiturient Lasse Ramson stellte fest, dass sein Jahrgang viele soziale Kompetenzen gelernt habe.

„Wir wirkten als Gemeinschaft und darauf bin ich stolz“, betonte er. Zehntklässsler Anton Beling blickte in die Zukunft: „Wir sind jetzt die Kleinen in dieser großen Welt.“ Für den festlichen Rahmen sorgten Schüler und Lehrer gleichermaßen. Fabian Wurl und Patrick Drewing aus der Klasse 13d moderierten die Feier souverän und humorvoll. Mitschülerin Rebecca Tumforde beeindruckte mit ihrem Gesang, begleitet von Lehrer Malte Kroidl am Klavier. Für ein fulminantes Finale sorgte eine Pädagogen-Combo unter Leitung von Janna Becker: Als sie die Tote-Hosen-Hymne „An Tagen wie diesen“ schmetterten, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Sitzen.

Ehrungen

Für besonders gute Abschlussnoten ehrte Schulleiterin Rita Wittmaack Hauptschülerin Celine Witthinrich (Note 2,0), die Realschüler Joel Rodrigues (1,4), Benjamin Kortas (1,5), Mihail Dejsner (1,5), Natalie Wiechers (1,8), Pia Radbruch (2,1) und die Abiturienten Sören Seeba (1,2), Arne Heuer (1,2), Christina Rieck (1,3), Annika Raschdorf (1,5), Lasse Ramson (1,6), Wiebke Plückhahn (1,6), Marie Julie Chikhi (1,6), Katharina Ters (1,6), Jaqueline Doschke (1,7), Fenja Goldbaum (1,7), Tobias Ruhnke (1,8), Annika Rode (1,8), Franziska Baatz (1,8), Marie-Luise Schwenn (1,9), Lukas Behrend (1,9) und Merle Engelhorn (1,9).

Auszeichnungen für soziales Engagement erhielten aus dem Jahrgang 10 Christina Zeller wegen ihres Einsatzes für die Klasse, Vanessa Witt als Geschäftsführerin der Schülerfirma Event Solution, Sebastian Schmidt als Leiter der AG „Wir beleben unsere Schule“. Aus dem Jahrgang 13 wurden Annika Rode wegen ihres Einsatzes für die Mitschüler und Lasse Ramson als Schülersprecher geehrt.

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erstellt am 16.Jun.2013 | 20:30 Uhr

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