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Lehrstellen-Infotag : Mehr als 100 Berufsbilder vorgestellt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Den ganzen Tag über konnten sich gestern Jugendliche, die vor der Entscheidung der Ausbildungs- und Berufswahl stehen, in der Mehrzweckhalle der Klaus-Groth-Schule über Ausbildungsmöglichkeiten in der Region, Duale Studiengänge und Praktikumsplätze informieren.

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2015 | 19:14 Uhr

45 Aussteller – Industrie- und Handwerksbetriebe, Einzelhändler sowie Verteter der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, des Abwasserzweckverbandes, der beruflichen Schulen Elmshorn, der Polizei, der Bundeswehr sowie von Banken und Versicherern stellten vormittags Schülern aus Vorentlassklassen der Klaus-Groth-Schule, des Ludwig-Mey-Gymnasiums, der Rosenstadtschule Uetersen und der Gemeinschaftsschule Moorrege und nachmittags weiteren interessierten Jugendlichen und deren Eltern etwa 100 Berufsbilder vor.

Organisiert wurde der bereits neunte Lehrstellen-Infotag von Meike Koschinski, Wirtschaftsförderin der Stadt Uetersen, Jessica Pommerening von der Agentur für Arbeit Uetersen (Berufsberatung) sowie Olaf Pollak, Leiter der Uetersener Haspa-Filiale. Die Eröffnung der Ausbildungsmesse nahm die Uetersener Bürgermeisterin Andrea Hansen vor. Sie dankte den teilnehmenden Firmen und hob die gute Kooperation in der Region in Sachen Bildung und Ausbildung hervor.

Die Messe wird reihum in Uetersen, Moorrege und Tornesch in Kooperation mit den Gemeinschaftsschulen und dem Gymnasium ausgetragen und war nun zum dritten Mal in der bestens dafür geeigneten Mehrzweckhalle der Klaus-Groth-Schule (Bildungseinrichtung des Schulzweckverbandes Tornesch-Uetersen) zu Gast. Mitarbeiter, Ausbildungsverantwortliche und Auszubildende aus Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Handel, öffentlichem Dienst, Sozial- und Dienstleistungsbereichen sowie aus dem Bereich schulische Bildung stellten sich den Fragen der Jugendlichen rund um Beruf und Ausbildung. An einigen Ständen gab es praktische handwerkliche Vorführungen oder kleine Tests, an denen sich die Jugendlichen beteiligen konnten.

Viele Schüler suchten anhand eines Informationsheftes, das sie bereits im Vorwege erhalten hatten, gezielt die Stände mit den sie interessierenden Berufsfeldern auf, lernten bei ihrem Rundgang aber auch Ausbildungsberufe kennen, die sie nicht im Fokus hatten. „Es ist gut, wenn die Firmen auf die Jugendlichen zugehen und ihnen zeigen, wie vielfältig die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Region sind. Denn wir wollen die jungen Leute ja in der Region halten und ihnen Perspektiven geben“, so Meike Koschinski. Den Schüler-Bustransfer zur Messe hatten die Haspa und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam finanziert.

Integration

Auch die Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein mit ihren Außenstellen Elmshorn und Pinneberg war mit einem Infostand zum Projekt „Ausbildung und Integration für Migranten“ vertreten, um Jugendliche aus Migrantenfamilien und deren Eltern Unterstützungsmöglichkeiten bei der Berufsfindung aufzuzeigen, sie zu motivieren und Hemmnisse abzubauen.

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