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Rettungsschwimmen : Medaillenträume am Mittelmeer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist für jeden Sportler das Größte – auch für die Rettungssportler der DLRG Region Uetersen, die mit zwei Teams bei der diesjährigen WM im französischen Montpellier starten. „Viele der Sportler bereiten sich seit Anfang des Jahres auf diesen Höhepunkt vor“, berichtete Katharina Stephan von der Uetersener DLRG.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2014 | 22:04 Uhr

Am Donnerstag reiste zunächst das Team, das bei den Masters-Wettkämpfen startet, nach Montpellier: Am morgigen Sonntag, 14. September beginnt für diese Schwimmer der Kampf um die Medaillen. Eine Woche später kommen die „Interclub“-Sportler nach: Sie treten dann sechs Tage im Pool und Meer gegen die weltbesten Rettungssportler an. Das Uetersener Masters-Team besteht aus ambitionierten Sportlern, unter denen auch viele ehemalige Nationalmannschaftsathleten sind. „Unsere Chancen stehen gut“, so Stephan, die weiß: „Vor allem Matthias Krause, Christoph Heyer-Hillen und Thorsten Sonsmann konnten in den vergangenen Wochen ihre Form eindrucksvoll unter Beweis stellen.“ Im Pool setzen die acht Uetersener vor allem auf ihre Mannschaftsstärke, in den Staffeln soll auf jeden Fall eine Medaille gewonnen werden. Dagegen haben für das Freigewässer viele australische Teams gemeldet – hier wäre ein Podestplatz eine große Überraschung. Die größte WM-Erfahrung aller Masters-Aktiven hat Manfred Winkler (48), der schon an Meisterschaften auf der gesamten Welt teilnahm. „Auch er soll vor allem unsere Staffeln im Pool verstärken“, so Stephan.

Dagegen müssen die Athleten des offenen Teams ihre Ziele etwas tiefer stecken: „Die Weltspitze ist eng zusammengerückt und so gilt es für unser junges Team vor allem, erste internationale Erfahrungen zu sammeln“, betonte Stephan. Acht der zehn Uetersener Sportler starten zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft, lediglich Tobias Hillen und Kristina Junge nahmen bereits an diesem Ereignis teil. Letztere feierte 2012 ihren bislang größten Erfolg im australischen Adelaide, wo sie über 100 Meter Retten mit Flossen das B-Finale erreichte. „Dieser Erfolg wird für sie schwer zu wiederholen sein, da auch hier die Konkurrenz enorm zugenommen hat“, weiß Stephan.

Nach der erfolgreichen EM 2011 befindet sich das Uetersener Team im Umbruch: Frühere Leistungsträger wie Stefanie Schoder (Ausbildung) und Stephan selbst, die verletzt ist, stehen nicht mehr zur Verfügung – auch David Loosen, Europameister von 2011, musste kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen passen. Dennoch hofft das junge Team auf persönliche Bestleistungen und den einen oder anderen Überraschungserfolg.

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