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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 20:47 Uhr

Leichtathletik : Medaille zum 16. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bronzemedaille, persönliche Bestzeit, neuer Landesrekord – wozu konnte man Alina Ammann, vom TuS Esingen am Sonntag noch gratulieren? Zu ihrem 16. Geburtstag, den sie „nebenbei“ auch noch feierte. Denn am Wochenende stand für die gerade dem Schüleralter entwachsene Athletin die erste Teilnahme an den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften in der Halle im Vordergrund.

Bereits am Sonnabend lief „Ali“, wie sie von ihren Freunden auch genannt wird, im Sindelfinger Glaspalast im Vorlauf über 800 Meter einen sogar bereits für alle Jugendklassen geltenden neuen Landesrekord für Schleswig-Holstein. Als jüngste Starterin im Teilnehmerfeld erreichte die Tornescherin mit einer Zeit von 2:09,06 Minuten souverän den Endlauf und bestätigte vor den Augen der Bundestrainer ihre Leistungsstärke aus dem vorherigen Wettkampf in Karlsruhe.

„Unsere Ziele bei Alinas erster Deutscher Meisterschaft waren es, die Finalteilnahme und eine Zeit unter 2:10,0 Minuten zu erreichen“, erklärte ihr Trainer und Vater Michael Ammann. Dass sogar eine derartige Fabelzeit heraussprang, die zudem die zweitschnellste Zeit aller Vorlauf-Teilnehmerinnen war, motivierte die junge Sportlerin umso mehr: „Am Sonntag hau` ich noch mal richtig rein“, sagte sie hochmotiviert und voller Vorfreude.

Im Endlauf musste Alina Ammann das erste Mal in einem dichten Feld gegen starke Läuferinnen antreten, von denen einige zur Weltspitze im Jugendbereich gehören. „Die Taktik für den Endlauf war, sich nicht in der Innenbahn einkesseln zu lassen und zum Schluss mal zu sehen, was noch geht“, erläuterte Michael Ammann. Leider verlief der Endlauf sehr unrhythmisch: Alina Ammann kam zweimal fast zum Stehen und musste ihr Tempo wieder neu aufnehmen. Durch das Renngeschehen wurde sie gezwungen, in der zweiten bis dritten Bahn zulaufen – hier zahlte sie sicherlich Lehrgeld und sammelte für zukünftige Läufe weitere Erfahrungen.

Umso schöner war es dann aber, verfolgen zu können, wie Alina Ammann sich immer wieder durch das Läuferfeld kämpfte und dank ihrer Sprintqualitäten in einem spannenden Schlussspurt auf den sensationellen dritten Platz lief. Sichtlich beeindruckt war davon nicht nur der mitgereiste Michael Ammann, sondern auch der Bundestrainer Adi Zaar. „Abermals eine tolle Vorstellung von Alina“, lobte Zaar und bat die TuS-Athletin, sich für einen Ländervergleichskampf als Ersatzläuferin bereit zu halten. „Die Hallensaison ist damit erfolgreich beendet, so dass sich Alina nach einer kurzen Pause auf die Freiluftsaison vorbereiten kann“, betonte Michael Ammann abschließend.

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erstellt am 26.Feb.2014 | 20:43 Uhr

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