Mathematische Entdeckungsreise : Mathe-Kästen für drei Kindergärten in Uetersen

Im Beisein der Rotarier Arnd Schurig, Ute Neumann-Gorsolke (hinten, v. l.) und Ursula Schwedler (hinten r.) nahm Kindergarten-Leiterin Kerstin Wismann (hinten, zweite v. r.) die Mathe-Kisten gemeinsam mit zwei Erzieherinnen und ausgewählten Kindern der Kita Hus Sünnschien entgegen. Weitere Mathe-Kisten, in Bethel gefertigt, gingen an die Kitas der Erlöser und der Christuskirche.
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Im Beisein der Rotarier Arnd Schurig, Ute Neumann-Gorsolke (hinten, v. l.) und Ursula Schwedler (hinten r.) nahm Kindergarten-Leiterin Kerstin Wismann (hinten, zweite v. r.) die Mathe-Kisten gemeinsam mit zwei Erzieherinnen und ausgewählten Kindern der Kita Hus Sünnschien entgegen. Weitere Mathe-Kisten, in Bethel gefertigt, gingen an die Kitas der Erlöser und der Christuskirche.

Drei Uetersener Kindergärten wurden vom Elmshorner Club mit Mathe-Kästen ausgestattet.

shz.de von
13. Oktober 2016, 17:15 Uhr

Uetersen | Logisches Denken ist von Vorteil, um die Welt der Mathematik zu begreifen. Mathe gibt es überall − somit auch im Kindergarten. Vielen Kindern fällt das Zahlenverständnis schwer. Diesen Defiziten kann nicht früh genug begegnet werden. Daher hatte der Rotary-Club aus Elmshorn Kita-Kinder erstmals zur Teilnahme an einem Wettbewerb eingeladen, verknüpft mit einer Entdeckungsreise, die Welt der Zahlen betreffend.

Anreiz des Wettbewerbs waren Mathe-Kästen. Alle Kitas aus der Region konnten sich für diese bewerben. Erzieher und Kinder wurden dabei gebeten, sich mit Rotary zu beschäftigen und eigene Beiträge über den Service-Club anzufertigen. Präsident Arnd Schurig freute sich über viele, kreative Beiträge, so dass die Mathe-Kisten jetzt verteilt werden konnten und zwar an die Kitas der Awo (Hus Sünnschien), der Christuskirche (Tantausallee) und der Erlöserkirche (Ossenpadd).

Mathe-Kisten, sagt der Präsident und sagt auch Ursula Schwedler, im Vorstand verantwortlich für den Gemeindienst, seien ideal, um Kinder im Vorschulalter mit vier bis sechs Jahren frühzeitig an mathematische Prinzipien heranzuführen. Erfahrungen in anderen Clubs hätten gezeigt, so Ursula Schwedler, dass die Kinder sofort mit dem Spielen beginnen würden.

Und dies zeigte sich auch in Uetersen, als die Kids gebeten wurden, die Kisten zu öffnen: Flugs entnahmen sie diesen mehrere rot-braune Holzwürfel und zählten deren Löcher intuitiv. Dann wurden Holzkorken herausgefischt und in die Löcher gesteckt. „Vier“, so ein Junge spontan, als er zudem die Fahne mit der richtigen Ziffer auf das Spielgerät steckte. Rotary beruft sich bei der Erkenntnis, dass die Kisten den Kindern helfen würden, auf wissenschaftliche Kompetenz. Die auf dem Gebiet der Dyskalkulie (Rechenschwäche) tätige Professorin Andrea Peter-Koop von der Universität Bielefeld sei von dem Konzept sehr angetan, so Ursula Schwedler.

Die Intention von Rotary Elmshorn beschreibt sie wie folgt: „Wir als Rotarier möchten soziale Verantwortung übernehmen, um die Welt ein wenig zu verbessern. Deshalb kann es uns nicht gleichgültig sein, was aus unserer Gesellschaft wird. “

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