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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 16:43 Uhr

Kommunalwahl : Maßow macht’s möglich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach Informationen der Uetersener Nachrichten ist bereits alles klar. Obwohl das von offizieller Seite noch heftig dementiert wird: CDU-Fraktionschef Andreas Stief, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Faust und FDP-Ratsherr Rolf Maßow wollen die Spekulationen um Ämter und Posten nicht kommentieren. Noch nicht: „Wir konstituieren uns am 4. Juni, dann werden wir bekanntgeben, wie es läuft“, so die Christdemokraten. Faust und Stief wollen sich bis dahin nicht in die Karten gucken lassen. Und auch Rolf Maßow bestätigt nichts, will aber auch nichts ausschließen.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 19:40 Uhr

Und doch: Es ist, so haben die UeNa erfahren, alles bereits glasklar! Am Dienstag glühten die Telefondrähte. Alle Seiten telefonierten miteinander. Natürlich auch Maßow und Stief. Bei diesem Telefonat ging es im Wesentlichen um eine Frage: Wird der Liberale Mitglied der CDU-Fraktion? Wie wir bereits berichteten, hängen davon entscheidende Personalien ab.

Und daher darf davon ausgegangen werden, dass bei diesem Telefonat die Weichen gestellt worden sind. Wer tritt an? Wer wird Bürgervorsteher, wer Erster Stadtrat, wer Vorsitzender des wichtigen Hauptausschusses? Gesetzt den Fall, Maßow macht’s wirklich, dann wird für den Posten des Ersten Stadtrates (Stellvertreter der Bürgermeisterin) nur einer in Frage kommen: CDU-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Faust, der seinen Wahlkreis direkt, und das deutlich, gewinnen konnte. Vorsitzender des Hauptausschusses dürfte Andreas Stief werden. Nicht so leicht werden es sich die Christdemokraten hingegen bei der Auswahl des Kandidaten für den Bürgervorsteher machen. Zwar verfügen sie mit Adolf Bergmann über einen Ratsherren, der das Amt schon einmal inne hatte und daher über eine entsprechende Erfahrung verfügt. Doch könnten die Christdemokraten aber auch eine ganz andere Personalie „aus dem Hut“ zaubern: Ariane Labahn-Seidel. Denn eine Frau für ein Spitzenamt stünde den Christdemokraten gut zu Gesicht. Die CDU-Fraktion hat angekündigt, Näheres auch dazu während der konstituierenden Fraktionssitzung mitteilen zu wollen.

Die haben die Sozialdemokraten bereits hinter sich. Sie konstituierten sich am Montagabend. Chef wurde erneut Ingo Struve. Für den steht fest: Wenn Maßow zur CDU geht, dann stimmt die SPD gegen die Personalvorschläge der CDU oder enthält sich zumindest. Die SPD, so Struve habe der CDU indes Gespräche angeboten, um die Verteilung der drei hohen, politischen Ämter einvernehmlich zu regeln. Natürlich sagen Stief und Faust, dass auch sie mit der SPD sprechen werden und auch mit den Grünen sowie der BfB. Doch werden diese Gespräche wohl eher formalen Charakter haben. Den Maßow als Trumpf gibt die CDU nicht mehr her.

Die Überlegungen der Christdemokraten dürfte dabei auch in Richtung Bürgermeisterwahl weisen. Es gilt einen Kandidaten aufzubauen, der eine Chance gegen Amtsinhaberin Andrea Hansen (SPD) hat. Die Schlüsselposition dafür ist der Erste Stadtrat. Indes hofft die SPD noch, alles einvernehmlich regeln zu können und wünscht sich auch von der CDU ein entsprechendes Engagement.

Weitere Stimmen im Vorfeld der konstituierenden Sitzung der Ratsversammlung lesen Sie heute in unserer Zeitung.

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