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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 20:56 Uhr

Kirchturmfest : Markt, Kultur und Geselligkeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 150 Jahren wacht der Turm der Heiligen Dreikönigskirche Haselau über die Dörfer und Landschaften der Umgebung. Von weit her ist der 42 Meter hohe Glockenturm sichtbar und gibt den Menschen seit Generationen Orientierung. Klar, dass der runde Geburtstag des höchsten Gebäudes der Haseldorfer Marsch gefeiert werden muss, sagte sich Hausherr Pastor Andreas-Michael Petersen. Zusammen mit Vertretern Haselauer Vereine lädt er für das Wochenende vom 18. und 19. Juni zum Mitfeiern ein – mit Konzerten, Lesungen, einer Ausstellung, Handwerkermarkt, Kinderprogramm, gutem Essen und viel Geselligkeit.

shz.de von
erstellt am 23.Mär.2016 | 21:58 Uhr

Im Vorbereitungsteam engagieren sich an der Seite von Pastor Petersen und Liv Schütt vom Kirchenbüro unter anderem Dieter Günther, Dieter Richert, Jonny Carstens und Ernst Semmelmann vom Museumsverein historische Sammlung Haselau, Thomas Herion vom Kulturverein Haseldorfer Marsch sowie Lissi Tollmien und Veronika Mohr vom DRK-Ortsverein. Zum Auftakt laden die Gastgeber am Sonnabend zwischen 20 und 23 Uhr zu einem musikalischen Abend ein. Nach einem Konzert und einer Glockenspiel-/Orgel-Vorführung, die in den kreativen Händen von Kantor Michael Horn-Antony liegt, klingt das Beisammensein bei Wein und Brezeln mit einer Lichtshow aus. Auch wenn es regnet – womit die Veranstalter bei dem guten Draht zu Petrus nicht rechnen - wird gefeiert. Die Pavillons für das Geburtstagsfest, das am Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr steigt, stehen bereits an Ort und Stelle. Das Festprogramm bietet eine Vielzahl an Informationen und Unterhaltung. „Bühnenmeister“ Herion sorgt auf zwei Bühnen für ein schönes Programm. In und an der Kirche finden Lesungen und Konzerte statt. Mitwirkende sind unter anderem die Kantorei sowie die Kinder der „Kita“ und der Grundschule. Die Bandreißer-Truppe leitet Jungen und Mädchen an, Springseile zu drehen. Andere Mitglieder des Museumsvereins führen altes Handwerk vor und laden zu einem Besuch der benachbarten Museumsräume ein.

Weitere Programmpunkte sind eine Besteigung des Glockenturms mit seinen sieben Glocken, seinem historischen Uhrwerk und seinem grandiosen Blick über die Marsch und der Besuch einer Ausstellung im Foyer des Küsterhauses, die federführend Bürgermeister Rolf Herrmann zusammenstellt. Sie gibt anhand von historischen Grafiken, Bildern, Zeichnungen und einem hölzernen Modell Auskunft über die Baugeschichte des Glockenturms. Auch der Vorgängerbau, der nach einem Blitzeinschlag abbrannte, wird erwähnt.

Für die Verpflegung der Geburtstagsgäste fühlen sich die fleißigen Helferinnen des DRK-Ortsvereins zuständig. Sie laden einheimische und auswärtige Besucher zu einer Auszeit ein und bieten Kuchen und Muffins – alles Spenden von Mitgliedern – an.

Ab Ende April wirbt ein zwei mal vier Meter großes Banner, das am Kirchturm angebracht wird, für die Veranstaltung. Pastor Petersen entrollte es jetzt für seine Mitstreiter.

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