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Experten unterwegs im Windpark : Manchmal sparen Innovationen kein Geld

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Windpark Uetersen war wieder einmal ein Kran anwesend. Grund war ein defektes Getriebe in einer Windkraftanlage, das ausgetauscht werden musste.

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2013 | 21:28 Uhr

Die Spezialisten wollten dabei ein neues Verfahren ausprobieren, das vor einigen Monaten schon einmal geholfen hatte, Kosten zu reduzieren. Dieses Verfahren erspart den Abbau des gesamten Rotors und somit Gelder in Höhe von rund 30000 Euro.

Was zuletzt klappte, sorgte diesmal für ungeahnte Schwierigkeiten, sodass der Kran nicht – wie beabsichtigt – einen, sondern zwei Tage aufgerüstet an der Windkraftanlage stehen musste. Ärgerlich für die ausführende Firma, die diese Mehrkosten wohl tragen muss. Warum das defekte Getriebe diesmal nicht ohne Widerstand von der Welle rutschte, ist nicht klar. Zumindest musste hydraulisches Gerät eingesetzt werden, um das rund 9,3 Tonnen schwere Getriebe Millimeter für Millimeter zu lockern.

Der Einbau selber erfolgte dann problemlos. Detlef Uedsen von der Betreibergesellschaft des Windparks informierte im Gespräch, dass das neue Getriebe rund 150000 Euro koste. Aufgrund der unerwarteten Schwierigkeiten war man gezwungen, zu experimentieren. So galt es, einen Starkstromgenerator zu finden. Die Freiwillige Feuerwehr Uetersen half. „Danke“, sagt Uedsen. In Uetersen klappe vieles auf dem „kleinen Dienstweg“.

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