Vorgestellt : Malerei und A-Capella-Gesang

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Wie jedes Jahr vergibt der Kreis Pinneberg seine beiden Kulturpreise; zum einen den sogenannten Anerkennungspreis für künstlerisch Schaffende und einen Förderpreis für den künstlerischen Nachwuchs.

shz.de von
18. August 2014, 21:53 Uhr

Der Anerkennungspreis geht in diesem Jahr an die im isländischen Reykjavík geborene Anna Guðjónsdóttir. Die Malerin, so die Jury, ist eine Künstlerin, deren Schaffen in herausragender Weise künstlerische Verantwortung und gesellschaftliches Bewusstsein verbindet. Anna Guðjónsdóttir wurde 1958 geboren und kam in den Achtzigerjahren nach Hamburg wo sie freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste bei Professor Franz Erhard Walter studierte. Parallel zu ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtete sie dort als Gastprofessorin, was sie ebenfalls an der Kunsthochschule in Reykjavík tat. Ihre Werke beschäftigen sich vor allem mit Herkunft und Ursprung, mit dem Leben in seinem konstanten Fluss und seinem Wachstum, mit Geburt und Tod, mit der Endlosigkeit des Weitergehens und dem Versuch, Unsichtbares sichtbar zu machen. „In der Kunst muss man sehr stark an die eigene Leistung glauben; der Preis ist Bestätigung und Ansporn zugleich“, so Anna Guðjónsdóttir.

Der Kultur-Förderpreis geht dieses Jahr an das A-Capella-Ensemble „Quartonal“, einer Gruppe aus vier Männern, die aus den Uetersener Chorknaben hervorgegangen sind. Musikliebhabern ist die Gruppe nicht unbekannt, denn bis heute können die Vier zahlreiche Konzert-engagements im In- und Ausland vorweisen und gewannen überdies auch einschlägige Wettbewerbe. So errangen sie zum Beispiel den ersten Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2010 in der Kategorie „Vokalenensemble“. Im Jahre 2012 belegten sie ebenfalls den ersten Platz, nämlich beim internationalen A-Capella-Wettbewerb in Leipzig. Und nicht zuletzt erschien jüngst ihre Debüt-CD beim renommierten Plattenlable „Sony Classical“. Ihre jüngsten Auftritte fanden beim Schleswig-Holstein-Musikfestival statt. Stefanie Fricke, künstlerische Leiterin der Drostei (kleines Bild), sagte: „Wir hatten dieses Jahr wieder etliche Künstler, die infrage gekommen wären. Diese beiden Preisträger sind wunderbare Botschafter für den Kreis Pinneberg.“

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