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Astrastube : Mal‘ was anderes: „The Burning Hell“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie sind der neue Exportschlager aus Kanada. Ihr unbändiges, frisches Talent wird von allen Seiten in den höchsten Tönen gelobt und die Konzerte von ihnen gelten schon jetzt als legendär.

shz.de von
erstellt am 06.Jun.2012 | 21:30 Uhr

„The Burning Hell“ wurden in der Stadt Peterborough im Südosten Kanadas gegründet und spielten schon zahlreiche umfassende Touren durch Europa. Eine der letzten Konzertreihen wurde unplugged in kleiner Besetzung als Trio gespielt, doch für die kommenden Shows in diesem Monat und im Juli diesen Jahres wurde wieder die gesamte Band zusammengetrommelt. Das Wort „Band“ ist in diesem Zusammenhang eigentlich fehl am Platz. Frontmann Mathias Korn bezeichnet seinen bunten Haufen als „Orchester“, was in Anbetracht der Vielzahl der Musiker schon eher ins Rote trifft.

„The Burning Hell“ begeistern zunächst einmal auf ihren Alben hauptsächlich mit ruhigeren Tönen, wobei die Live-Shows stets die volle Breitseite bieten. 13 Musiker holen alles aus ihren teils exotisch anmutenden Instrumenten, so sind in dem außergewöhnlichen „Orchester“ unter anderem Geigen, eine Ukulele und ein Akkordeon vertreten, die „The Burning Hell“ zusammen mit der Stimme des Sängers Mathias Korn den unvergleichlichen Klang verleihen. Etwas Derartiges gibt es mit großer Sicherheit kein zweites Mal. Der Mix aus Indie, Folk, Rock, Pop und World trifft genau ins Herz und wird dabei von einem stabilen Gerüst aus Heiterkeit getragen.

Dass die Musiker von „The Burning Hell“ sich gegenseitig mehr als gut leiden können, sieht und hört man vor allem. Es ist das musikalische Miteinander, das mitreißt. Keiner von den Akteuren rückt sich selbst zu sehr in den Vordergrund und dennoch ist jeder der Instrumentalisten und Vocalisten präsent. Das Gleichgewicht, welches die 13 Künstler dabei untereinander finden, ist für sich genommen schon ein Augen- und Ohrenschmaus. Von einer Tour durch ganz Europa träumen viele Künstler. „The Burning Hell“ erfüllen sich zurzeit eben diesen Traum und haben bereits vom Mittelmeer bis über den nördlichen Polarkreis hinaus getourt. Das nächste Projekt ist ein außergewöhnliches Vorhaben in jeglicher Hinsicht: Es soll ein inoffizieller Weltrekord aufgestellt werden. Das Ziel ist dabei, innerhalb von 24 Stunden zehn Shows in zehn verschiedenen Ländern zu spielen. Angelaufen werden unter anderen Locations in Italien, Frankreich, der Slowakei, Luxemburg, Belgien und beginnen wird die Tour in Aachen im Hotel Europa.

Am heutigen Donnerstagabend des 7. Juni sind „The Burning Hell“ zwar nicht im Rahmen eines inoffiziellen Weltrekords auf der Bühne in der Astrastube in Hamburg zu sehen, doch das macht die Kombo nicht weniger hörenswert. Das Konzert, welches um 21.30 Uhr beginnt, verspricht ein bunter Karneval zu werden. Karten gibt es an der Abendkasse.

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