zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 17:07 Uhr

Schul-Liga : „Mädels waren der Hammer“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

So sehen Siegertypen aus! Ziemlich geschafft, aber überglücklich sind Fußballerinnen der Regionalschule Moorrege und des Ludwig-Meyn-Gymnasiums Uetersen von den Deutschen Meisterschaften der „Schul-Liga“ zurückgekommen. Gestartet in der Altersklasse U17, mussten sie sich erst im Endspiel geschlagen geben.

shz.de von
erstellt am 18.Jun.2012 | 21:14 Uhr

„Die Mädels waren der Hammer“, so Tobias Führmann, Pädagoge von der Regionalschule Moorrege, der die Kickerinnen zu dem Bundesfinale in Wiesloch begleitet hatte. Gemeint sind Tomke Hege, Sophie Plautz, Josefin Lutz (LMG), Jacqueline Clasen, Lena Cebbar und Hania Wulff (RegMo).

Die Schul-Liga ist Deutschlands größter Wettbewerb für Schüler im Bereich Hallenfußball. Spaß am Sport, Integration und sinnvolle Freizeitgestaltung stehen im Mittelpunkt. Ein Spiel in der Halle dauert zwölf Minuten und es treten vier Feldspielerinnen und eine Torfrau gegeneinander an.

An 40 Orten wurden Vorrunden ausgespielt. Die Sieger qualifizierten sich für die Regionalfinals. Siebzehn U17-Mannschaften hatten die Endrunde erreicht, wobei allerdings fünf Teams unter anderem wegen der langen Anreise nach Baden-Württemberg nicht antraten. Den hiesigen Schülerinnen hatten mehr als ein halbes Dutzend Sponsoren die Reise ermöglicht.

Die Moorreger hatten die Qualifikation erreicht, doch konnten nicht alle Spielerinnen bei der Endrunde dabei sein. Führmann fragte bei seinem Kollegen Stephan Krumme beim LMG an, der das dortige Team trainiert. Damit war die erste Kooperation der beiden Schulen seit mindestens zehn Jahren perfekt.

Los ging es für die RegMo/LMG-Mannschaften mit drei Siegen in der Vorrunde, wobei mit 9:0 gegen die Leonhard-Wagner-Schule aus Schwabmünchen der höchste Sieg eingefahren wurde. Mit dem gleichen Ergebnis wurde im Halbfinale das Schulzentrum aus Bad Pyrmont aus der Halle gefegt.

Gedämpfter Optimismus machte sich vor dem Endspiel bei den jungen Damen breit, weil dort die Schule Ronzelenstraße aus Bremen wartete. Die war in der Vorrunde bereits souverän mit 4:2 geschlagen worden. Doch die Bremerinnen spielten diesmal deutlich couragierter, gingen 1:0 und 2:1 in Führung. Im Bemühen um den Ausgleich wurde die Abwehr entblößt und es fiel bei einem Konter das vorentscheidende 3:1. „Ich habe bislang noch kein Mädchen gesehen, das einen Ball mit der Sohle mitnehmen kann“, erklärt Führmann, der 2011 den Deutschen Lehrerpreis aus den Händen von Bundeskanzlerin Angela Merkel entgegennehmen konnte. „Diese Spielerinnen haben es drauf.“ Gemeinsam wollen sie übrigens bei der Schul-Liga 2013 antreten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert