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Mehr! Theater : „Madsen“ lassen’s wieder krachen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie sind ein regelrechtes Phänomen in der gesamten deutschsprachigen Musikszene: Die Band „Madsen“ haben es geschafft, mit ihren kompromisslosen Songs die Herzen vieler Menschen zu erobern. Dies gelingt ihnen unter anderem durch persönliche Texte und eine brisante Mischung aus Punk, Rock und Pop. Auch ihre authentischen Auftritte bei unzähligen großen und kleinen Festivals hat die Formation zu einem echten Geheimtipp unter Festivalgängern werden lassen. Das Debütalbum „Madsen“ klingt in vielerlei Hinsicht genau so, wie die neueste Platte „Kompass“ und das ist als große Auszeichnung zu verstehen. „Madsen“ gehört zu den ganz wenigen Formationen, die es schaffen, in ihrem eigenen Band-Sound immer wieder neue Facetten zu entdecken, ohne sich direkt einem gänzlich neuen Genre zuzuwenden. Die Band bleibt sich selbst im besten Sinne treu und das seit mehr als einem Jahrzehnt. Eingestaubt wirken „Madsen“ trotz oder gerade wegen dieser Stringenz mit dem eigenen Klang nicht. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass die Band dem Songwriting ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit zukommen lässt.

Nach dem letzten Album „Wo es beginnt“ präsentieren die vier Musiker aus dem Wendland jetzt das sechste Studioalbum „Kompass“. An dem Album haben gleich zwei Koryphäen mitgewirkt, die auch schon andere Künstler wie „Johannes Oerding“, „Thees Uhlmann“, „Kraftklub“ und „Bosse“ in ihrer Arbeit unterstützt haben. Die Rede ist von Simon Frontzek und Moritz Enders. Aufgenommen haben „Madsen“ die Platte in drei verschiedenen Studios. Thematisch befasst sich die Band auf „Kompass“ vor allem mit Menschen, die Anstöße geben und die Welt verändert haben. Es geht um große Impulse, so werden auch politische Themen angesprochen, wie man in dem Aufmacher „Sirenen“ hören kann. Der Bezug auf aktuelle Themen wie die kritische Lage im Nahen Osten ist nur schwer zu übersehen.

„Madsen“ schaffen es einmal mehr, den Hörer in eine Klangwelt mitzunehmen, die irgendwo zwischen ganz großem Getöse und ruhigeren Gitarrenklängen ein Zuhause gefunden hat. Die Formation lässt es sich auch bei ihrem zehnjährigen Bühnenjubiläum nicht nehmen, eine fulminante Show zu präsentieren, die alle Rock-Enthusiasten schlichtweg begeistern dürfte.

Schon von Anfang an konnten die vier Musiker ihre Energie vor allem bei den Live-Konzerten entfalten. Die Resonanz der Fans ist bis zum heutigen Tag durchweg positiv. Man merkt den Musikern an, dass sie sich ihrer Verantwortung ihren Fans gegenüber bewusst sind und immer mindestens Vollgas geben. Meistens sogar noch ein bisschen mehr.

Wie sich das anhört und anfühlt, kann man schon bald auf der „Kompass“-Tour erleben. In Hamburg gastiert das Quartett am Freitag, den 5. Februar, im Mehr! Theater. Für die Show sind nur noch Restkarten zu einem Preis von 30 Euro verfügbar.

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erstellt am 16.Dez.2015 | 19:59 Uhr

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