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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 08:51 Uhr

Wechsel : Lösung im Schulbus-Streit in Sicht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es zeichnet sich eine Lösung im Streit um den Haseldorfer Schulbus ab. Während der jüngsten Sitzung des Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschusses konnte Bürgermeister Rolf Herrmann (CDU) von einigen positiv verlaufenden Gesprächen berichten.

shz.de von
erstellt am 23.Nov.2011 | 21:23 Uhr

So könnte es ein neues Unternehmen für den Schulbusverkehr zu und von der Grundschule Haseldorfer Marsch geben. Die „Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg“ (KViP) hat ein Angebot abgegeben, erklärte das Gemeindeoberhaupt. Danach würde ein Stadtbus aus dem normalen Linienverkehr die Schulbusfahrten übernehmen und anschließend wieder in den KViP-Verkehr zurückkehren.

Zwar hat der jetzige Schulbusbetreiber noch einen Vertrag bis 2014. In einem Gespräch im Frühjahr hatte das Unternehmen angekündigt, sich gegen eine Kündigung nicht wehren zu wollen. „Für ihn zahlt sich der Schulbus wohl nicht aus“, vermutet Herrmann. „Es gilt da Gespräche“, erklärt KViP-Geschäftsführer Jürgen Lamla auf UeNa-Anfrage. Mehr wollte er zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen.

Es gilt allerdings für die Gemeinden, noch weitere Gespräche zu führen. So müssen die Politiker aus Haseldorf über die neueste Entwicklung in Kenntnis gesetzt werden und ihre Zustimmung geben. Offiziell angeschrieben wird die Schulleitung, damit diese eine Stellungnahme abgibt. Letztlich muss sich der Amtsausschuss mit dem Thema befassen, denn das Amt ist der Schulträger.

Dürften diese Gesprächspartner nicht so schwer zu überzeugen sein, so bedarf es bei einem anderen guter Argumente, und zwar beim Kreis als Zuschussgeber des Schulbusverkehrs. Eigentlich müsste der Schulbusverkehr offiziell ausgeschrieben werden. Aus der Sicht der Marschmer ist dies jedoch nicht nötig. Alle anderen potentiellen Bieter aus dem Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs, wie PVG und VHH gehören zu einer Unternehmensfamilie mit der KViP. Es ist aus der Sicht des Bürgermeisters nicht zu erwarten, dass das vorliegende Angebot unterboten wird.

Als Mahner in Sachen Schulbus agierte der Schulelternbeiratsvorsitzende Sven Hauenstein. „Es hat lange gedauert, aber nun sind wir auf dem richtigen Weg“, kommentierte er. Zu den noch ungeklärten Fragen könnte man in Gesprächen Lösungen finden. Aus der Elternschaft hat Hauenstein positive Signale empfangen. Er sieht in dem Unternehmen aus der Region den Vorteil, dass es bei einem Ausfall schnell ein Ersatzbus gibt. Das hatte bei dem jetzigen Schulbusbetreiber gar nicht geklappt.

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