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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 01:22 Uhr

Schwennesen-Schule : Lösung für ein Jahr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einstimmig haben die Politiker des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen in ihrer Sitzung am 20. Februar der Einrichtung einer dritten DRK-Hortgruppe an der Johannes-Schwennesen-Schule ab dem 1. August 2012, befristet für ein Jahr, zugestimmt.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2012 | 20:51 Uhr

Eine Woche zuvor, in der Beratung am 13. Februar, hatten die Grünen und Christdemokraten diese Entscheidung noch nicht treffen wollen und um Vertagung gebeten. „Es war gut, dass wir den Beschluss zurückgestellt haben, sonst hätten wir etwas beschlossen, was wir eigentlich nicht haben wollen“, so Helga Rahn von den Grünen. Ihre Fraktion hatte die in der Beratungsvorlage genannte Alternative für die Einrichtung einer dritten Hortgruppe und den am 13. Februar kurzfristig von der Verwaltung eingebrachten Beschlussvorschlag dazu noch einmal gegenübergestellt. „Es liegt doch nicht schon jetzt die Notwendigkeit vor, zu beschließen, dass die Hortgruppen in einem Jahr in Betreuungsklassen umgewandelt werden. Wir müssen doch dann erst einmal sehen, wie weit die Schule mit ihrem Konzept der offenen Ganztagsschule ist“, betonten die Grünen-Politiker. Sie machten zudem deutlich, dass sie Betreuungsklassen vor dem Hintergrund „weniger Personal und mehr Kinder“ mit kritischen Augen sehen. Bürgermeister Roland Krügel erinnerte daran, dass der Trägervertrag mit dem DRK zu den bereits bestehenden Hortgruppen sowieso zum 31. Juli 2013 ausläuft. Für die Sozialdemokraten war klar, dass die Einrichtung einer dritten Hortgruppe für ein Jahr eine Übergangslösung ist.

„Was danach kommt, muss sowieso neu beraten werden, weil wir jetzt noch nicht wissen, wie das offene Ganztagsangebot der Schule aussehen wird, und ob wir dann noch Hortgruppen, Betreuungsklassen oder was auch immer brauchen“, so Verena Fischer-Neumann. Die Christdemokraten regten an, trotzdem zu beschließen, dass die Hortgruppen zum 1. September in Betreuungsklassen umgewandelt werden sollten. Sie zogen ihren Antrag jedoch zurück und kamen mit den anderen Fraktionen überein, sich in einem Jahr dem Thema wieder zu widmen. „Dann wissen wir, welche Angebote es in der offenen Ganztagsschule gibt und welche Betreuungsangebote noch gebraucht werden“, brachte es der Ausschuss-Vorsitzende Horst Lichte (SPD) auf den Punkt.

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