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Uetersener Nachrichten

19. November 2017 | 13:35 Uhr

Handball : Locker ins Achtelfinale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Dienstagabend zogen die 1. Herren des TuS Esingen (Hamburg-Liga) durch einen 48:28-Kantersieg beim Bramfelder SV ins Achtelfinale des HHV-Pokals ein.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2011 | 20:57 Uhr

Am Steilshooper Gropiusring brachte Jannick Genz die Tornescher gleich beim ersten Angriff in Führung – doch bis zum 2:2 (3.) hielten die Hausherren, immerhin verlustpunktfreier Spitzenreiter der Bezirksliga 3, gut dagegen. Nach einem Ballverlust von Dennis Lißner verhinderte TuS-Torwart Yannick Hellmich per Fußabwehr einen 2:3-Rückstand – das nächste Tor fiel erst nach 7:10 Minuten (Genz traf zum 2:3). Die Bramfelder bewiesen Moral und kamen nach einem 2:5 (9.) auf 6:7 heran (12.). Als Daniel Günter das 6:12 erzielte (15.), schien alles seinen erwarteten Gang zu gehen – doch plötzlich schlich sich ein gewisser Schlendrian im Gäste-Spiel ein. Die in dieser Phase schlechte Chancenverwertung und inkonsequente Abwehrarbeit der Esinger sorgten dafür, dass die Hausherren, nachdem Lißner gegen drei Bramfelder den Ball verloren hatten, plötzlich auf 11:13 verkürzten (23.).

TuS-Trainer Jan-Henning Himborn nahm eine Auszeit und fand offensichtlich die richtigen Worte. Felix Haack mit drei schönen Treffern aus der Distanz hatte den größten Anteil daran, dass der Favorit seinen Vorsprung wieder ausbaute. Als Timo Kreckwitz einen Gegenstoß zum 15:21 abschloss, bedeutete dies den Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel bauten Daniel Abel (im Nachwurf, nachdem Christoph Bökeler gescheitert war), Günter im Gegenstoß und zweimal Daniel Quilitzsch von rechts kommend die Führung schnell auf zehn Tore (15:25/35.) aus. Lißner verwandelte anschließend zwei Siebenmeter, Kreckwitz schloss einen Gegenzug über das ganze Feld mit dem 18:30 ab (40.) – die Gäste dominierten das Spiel nun nach Belieben. Während Genz mitunter etwas zu verspielt war, verdienten sich vor allem Günter und Quilitzsch Bestnoten.

Nach zwei Bramfelder Toren hintereinander (zum 19:34 und 20:34/44.) trafen die Esinger ihrerseits fünfmal in Folge. Ermöglicht wurde dies auch von Hellmich, der nach einigen unglücklichen Szenen in der 48. Minute mit einer starken Parade glänzte. Beim 21:41 von Günter (51.) gab es erstmals eine 20-Tore-Führung, die auch am Ende Bestand hatte. Die letzten beiden Treffer des Tages erzielte Genz: Zunächst per Siebenmeter (Günter war gefoult worden), dann nach einem schnellen Angriff zum 28:48-Endstand. Weil Bökeler in der Schlussphase zweimal am BSV-Keeper scheiterte und auch der letzte Wurf von Nils-Oliver Himborn pariert wurde, verpassten es die Esinger knapp, die „50-Tore-Marke“ zu knacken.

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