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Uetersener Nachrichten

23. November 2017 | 03:09 Uhr

Jahrestreffen : Lobende Worte und Ehrungen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach dem traditionellen Fahneneinmarsch der Schützenvereine, dankte Vorsitzender Bernd Röding den anwesenden Vereinen für die Teilnahme und richtete einen besonderen herzlichen Gruß an den ebenfalls anwesenden Kreispräsidenten Burkhard E. Tiemann mit der Halstenbeker Bürgermeisterin Hoss-Rieckmann dem Vorstandsmitglied Kurt Desselmann vom Kreissportverband sowie den Ehrenmitgliedern Carl Schefe aus Rellingen, Horst Wundrack aus Kölln-Reisiek und dem Ehrenvorsitzenden Rolf Slomian.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2014 | 22:38 Uhr

In seinem Grußwort betonte Burkhard E. Tiemann, dass die Schützen ein Teil der aktiven Bürgergesellschaft sind und damit in den Kommunen und Städten unverzichtbar für Sport und Tradition seien. In dem Zusammenhang verwies der Kreispräsident auf die vielen Feste und Wettkämpfe. Gleichfalls machte Burkhard E. Tiemann deutlich, dass es im Hinblick auf den Schießsport unzureichendes Wissen in der Gesellschaft gebe. Sportschützen haben ihr Sportgerät wie jeder andere Sportler ob Fechten, Fußball oder beim Tischtennis. Er sei, so Tiemann, den Vereinen dankbar, dass sie sich nicht durch das negative Image haben beeinflussen lassen und den Schießsport weiterhin pflegen.

Halstenbeks Bürgermeisterin Hoss-Rieckmann ging in ihrem Grußwort kurz auf die Gemeinde Halstenbek ein. Halstenbek sei dem Schützenverein dankbar, so die Bürgermeisterin, dass nach dem verheerenden Brand die Entscheidung getroffen worden sei, das Schützenhaus wieder aufzubauen. Der Schützenverein sei für Halstenbek eine bedeutende Institution und im Hinblick der vielen Veranstaltungen in der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.

Im Anschluss dankte Kurt Desselmann vom Kreissportverband den Vereinen für die geleistete Arbeit und das damit verbundene Engagement. Ohne das Engagement aller Vereine wäre die Gesellschaft ärmer. Auf die Zukunft eingehend betonte Desselmann, dass sich jede Vereinsführung wandeln müsse. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen sei ein Umdenken in den Vereinen zwingend erforderlich. An die anwesenden Vorsitzenden gerichtet, sagte Kurt Desselmann: „Haben Sie Mut zu neuen Ideen und geben Sie Ihren Mitgliedern ein Zuhause.“ Der Sport sei auch ein sozialer Dienst oder eine Lebenshilfe im wahrsten Sinne des Wortes. Jedes Mitglied erlebe in einem Verein Selbstentfaltung aber auch eine Gemeinschaft mit anderen Sportlern. Der Sport, so Kurt Desselmann, schaffe ein soziales Umfeld mit der Möglichkeit, sich mit anderen Menschen zu treffen, wohlzufühlen und sich mit der Gemeinschaft zu identifizieren. Das Treffen endete mit der Ehrung zahlreicher Mitglieder.

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