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Uetersener Nachrichten

20. November 2017 | 20:20 Uhr

Solidarität : Lobbyismus praktizieren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dem Bezirksverband Schleswig-Holstein der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (BCE) scheint es in der Rosenstadt zu gefallen. Zum wiederholten Male hatte die BCE nach Uetersen eingeladen, als es galt, langjährige Mitglieder zu ehren – in Verbindung mit einer fröhlichen Kaffeerunde.

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2011 | 21:17 Uhr

Elf Männer und Frauen, ausschließlich verdiente Mitglieder, wie Bezirkssekretär Andreas Suß betonte, waren der Einladung ans Rosarium gefolgt. Über die Anwesenheit der „Langgedienten“ freute sich auch DGB-Ortsvorsitzender Ferdinand Nanz. Die BCE verzeichne mehr Zugänge als Abgänge. Dieser Zuspruch solle Ansporn genug sein, um vor Ort Gewerkschaftsarbeit zu leisten. „Wir müssen in den Betrieben zeigen, was das bedeutet“, so der Gewerkschaftssekretär.

Es gebe neue Geschäftsführertypen, die gewerkschaftliche Arbeit als notwendiges Übel betrachteten. „Die denken an ihre Prämien“, so Suß.

Die Gewerkschaftler und Betriebsräte seien keine Gegner der Geschäftsführung, vielmehr wolle man gemeinsam das Beste für den Betrieb und die Mitarbeiter erreichen. Gewerkschaftsarbeit bedeute auch Lobbyismus. Und das sei mitnichten etwas Schlechtes. „Verbände nehmen Einfluss auf Politik“. Lobbyismus sei Interessenbündelung, um Erfolg zu haben. Und diese sei umso wichtiger, je mehr Europa der politische Akteur sei, so Suß.

Für 50 Jahre geehrt wurden: Hannelore Huwald und Willi Sasse. 40 Jahre der IG BCE gehören Erika Harms, Reinhold Ossenbrüggen und Otto Soyka an. Jürgen Benn, Jürgen Kollin, Ingeborg Friedrich, Burkhard Kuessow, Torsten Plewe und Hanns-Egbert Wieck wurden für 25 Jahre geehrt.

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