Aktuelle Themen in der Stadt : Lob und Kritik von den Ruheständlern in Uetersen

Der Vorsitzende des Bundes der Ruhestandsbeamten Uve Puck dankte Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) für die Informationen zu Entwicklungen und Vorhaben in der Stadt.
Der Vorsitzende des Bundes der Ruhestandsbeamten Uve Puck dankte Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) für die Informationen zu Entwicklungen und Vorhaben in der Stadt.

Bürgermeisterin informierte Mitglieder und Gäste des Bundes der Ruhestandsbeamten Uetersen.

shz.de von
20. August 2018, 14:00 Uhr

Uetersen | Mehr als 70 Mitglieder des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) des Ortsverbands Uetersen und Gäste waren der Einladung zum jüngsten Mitgliedertreffen gefolgt. Der Erste Vorsitzende Uve Puck hieß im Parkhotel Rosarium auch Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) willkommen. Er hatte die Verwaltungschefin eingeladen und gebeten, über aktuelle Entwicklungen in der Stadt zu sprechen.

Die Anwesenden verfolgten mit Interesse den Streifzug der Bürgermeisterin durch die Themenvielfalt, die Politik und Verwaltung im Interesse aller Uetersener Generationen beschäftigen. Und sie stellten ihr viele Fragen und wiesen auf Themen hin, die ihrer Ansicht nach gelöst werden sollten. So wurde nach den Planungen zur Bebauung des Hafengeländes und des Parkpalettengrundstücks gefragt, wurden Lösungen für die Verkehrs- und Parksituation in Uetersen angemahnt und zur fehlenden Sauberkeit in der Fußgängerzone Kritik geäußert. Aber auch Lob gab es. Und zwar dafür, dass in Uetersen alle öffentlichen Parkplätze kostenfrei nutzbar sind.

Mehr als 70 Interessierte waren zum BRH-Treffen gekommen.
Sylvia Kaufmann
Mehr als 70 Interessierte waren zum BRH-Treffen gekommen.
 

„Uetersen hat große Chancen, sich weiter zu entwickeln. Wir sind den steinigen Weg der Haushaltskonsolidierung gegangen. Und das mit Erfolg. Bald werden wir den Rettungsschirm zuklappen können, müssen aber weiterhin sparen, denn das Gemeinwesen einer Stadt ist teuer. Die Landesregierung hat uns viele Entscheidungen überreicht von G 9 an den Gymnasien bis zum Straßenausbau. Ich erwarte, dass nun auch die nötigen Finanzmittel folgen“, sagte Hansen.

Sie machte deutlich, dass beim Wohnungsbau, beim Radwegekonzept, beim öffentlichen Nahverkehr und bei der Realisierung der K 22 kein Stillstand eintreten dürfe und verwies darauf, dass von den fünf Parteien der Selbstverwaltung in Uetersen − CDU, SPD, Grüne, BfB, FDP − jede große Partei zwei kleine Parteien für eine Mehrheit brauche. „Die Politik wird sich weiter dringend mit der Bebauung der Parkpalette beschäftigen. Wir müssen einen Anker für unsere Fußgängerzone und die Kaufleute dort schaffen. Die Idee ist ein Discounter und darüber Wohnungen“, erläuterte Hansen. Für die Entstehung eines Stadtteils am Hafen werde noch zwei bis drei Jahre Planungsvorlauf gebraucht. Dem Bauausschuss liege aktuell ein erweiterter Entwurf vor.

Hansen informierte, dass die Stadt in die Schaffung von weiteren Krippenplätzen investiert und an Schulen und städtischen Kindergärten Sanierungen vornimmt. Im Moment sei Stillstand beim Straßenausbau. Eine politische Entscheidung, ob die Straßenausbaubeiträge in Uetersen abgeschafft werden oder nicht, sei noch nicht getroffen worden.

Zum Thema Ehrenamt merkte die Bürgermeisterin an, dass langfristig überlegt werden müsse, ob die Feuerwehr weiter über Ehrenamtliche ihre Aufgaben erfüllen könne. „In Vereinen und Parteien fehlen Ehrenamtliche. Ich freue mich, dass Sie in Ihrem Ortsverband die Vorsitznachfolge regeln konnten.“ Zum Thema Integration von Flüchtlingen betonte Hansen: „Es gibt keine Probleme und Auffälligkeiten.“

Die Wünsche nach Einbahnstraßen, um Park- und Verkehrsprobleme zu entschärfen, und Kontrollen in der Fußgängerzone, um unerlaubte Radfahrer in die Schranken zu weisen, nahm Bürgermeisterin Hansen ins Rathaus mit.

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