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Jahresgespräch : Lob für vorausschauendes Handeln

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als „Boomtown“ bezeichnete der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann die Kommune Tornesch bei seinem jüngsten Gespräch mit Bürgermeister Roland Krügel sowie der örtlichen SPD-Spitze Verena Fischer-Neumann und Manfred Mörker.

Begleitet hatte den Bundespolitiker zum traditionellen „Bürgermeistergespräch“ die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies. Und auch sie war voller Lob über die Entwicklung in Tornesch. Vor zehn Jahren erhielt die Kommune die Stadtrechte. Auf dem Weg dahin hatte sich in Tornesch viel getan, aber auch in den vergangenen zehn Jahren ist Tornesch weiter wirtschaftlich gewachsen und gehört zu den Kommunen im Kreis Pinneberg mit dem größten Bevölkerungszuwachs.

Und so standen bei dem Gedankenaustausch zu aktuellen Themen vor Ort sowie Themen aus der Bundes- und Landespolitik die Themen Wirtschaft, Arbeitsplätze und Infrastruktur im Mittelpunkt. Dass die Stadt 5500 Arbeitsplätze bietet, bei den Gewerbesteuereinnahmen kreisweit vorne liegt und zwischen örtlichen Betrieben und Schulen gute Kontakte bestehen, fand das Lob der beiden SPD-Politiker. „Vonseiten des Bundes unterstützen wir die Berufseinstiegsbegleitung, wie sie auch an der Klaus-Groth-Schule mit den Kooperationsfirmen praktiziert wird“, so Ernst Dieter Rossmann. Er und Beate Raudies lobten das vorausschauende Handeln der Tornescher Selbstverwaltung und Verwaltung auch bezüglich der infrastrukturellen Entwicklung. „Wir wollen, dass die Arbeitskräfte auch hier wohnen und sich wohlfühlen“, so Bürgermeister Roland Krügel. Er verwies darauf, dass zu den Bauvorhaben 30 Prozent geförderter Wohnraum gehört. Es sei nicht selbstverständlich, dass die Kommunen die Landesmittel für sozialen Wohnraum nutzen würden, so Beate Raudies. „Ich freue mich, dass sich Tornesch als Stadt für alle Einkommensschichten versteht“. Was die Verbesserung der Bahnhalte betrifft, so sollte weiter in dem „harten Brett“ gebohrt werden, waren sich die Gesprächspartner einig. Ebenso, dass bei den Bauarbeiten auf der A7 und A23 keinesfalls die Standspur freigegeben werden sollte. „Das führt noch zu mehr Chaos“, sagte Ernst Dieter Rossmann. Bürgermeister Roland Krügel betonte, dass er guten Mutes sei, dass die K22 noch in seiner Amtszeit zu Ende gebracht wird. „Das Einzige, was wir nicht haben, ist ein Zentrum, aber auch daran wird gearbeitet“, so Krügel.

Besonders die Sozialdemokraten haben sich die Ortskerngestaltung auf die Fahnen geschrieben. „Tornesch definiert sich über Arbeit, Wohnen und hat mit Bildungs- und Betreuungsangeboten, Vereinen und dem Torneum viele Identifikationspunkte. Tornesch ist inzwischen weit mehr als eine Schlafstadt“, so Ernst Dieter Rossmann. Er und Beate Raudies lobten auch die Willkommenskultur, die in Tornesch mit dem ehrenamtlichen Sprachcafé „ComeTOgether“ und Mitteln für Deutschkurse gepflegt wird.

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erstellt am 18.Feb.2015 | 21:15 Uhr

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