Gespräch im Rathaus : Lob für stetige Weiterentwicklung

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„Es gibt doch immer wieder etwas Neues und Erfreuliches in Tornesch. Hier bewegt sich stets etwas“, fasste der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann das Ergebnis seines Gespräches mit Bürgermeister Roland Krügel, Verwaltungsmitarbeiterin Inga Ries sowie den SPD-Ortspolitikern Verena Fischer-Neumann (Fraktionsvorsitzende) und Manfred Mörker (Ortsverbandsvorsitzender) zusammen.

shz.de von
12. Februar 2013, 21:00 Uhr

Bereits seit seiner Zeit als Landtagsabgeordneter kommt Ernst Dieter Rossmann zu diesem „vor Ort-Gespräch“ ins Rathaus. Diesmal jedoch nicht allein. Ihn begleitete die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies. Da Tornesch zu ihrem Wahlkreis gehört, war auch sie daran interessiert, was es „Neues in Tornesch“ gibt. Im Mittelpunkt des Gedankenaustausches standen die Themen Krippen- und Kindergartenplatzversorgung, Zuganbindung, Bauprojekte sowie die Tücken des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Dass Tornesch nach Fertigstellung des WABE-Kindergartens im August eine Versorgungsquote von 70 Prozent bei den unter Dreijährigen erreichen wird, fand bei Ernst Dieter Rossmann großes Lob. „Die Kindergarten- und Krippenversorgung sowie die Arbeit von Tagesmüttern und das Bemühen, bei den Betreuungszeiten flexibel auf Elternwünsche zu reagieren, ist in Tornesch vorbildlich. Es kann aber nicht um eine 24-Stunden-Versorgung von Kindern gehen. Wir müssen vielmehr gegenüber Arbeitgebern deutlich machen, dass es eine Allzeitverfügbarkeit von Eltern nicht geben darf“, so Rossmann. Mit Interesse vernahm er, dass im Frühjahr die ersten 290 Wohnungen im Neubaugebiet Tornesch am See entstehen und darunter 90 öffentlich geförderte Wohnungen sein werden.

Rossmann verwies darauf, dass sich die SPD in Bund und Ländern dafür einsetzt, dass der Bund die jährlichen Kompensationsmittel für die soziale Wohnraumförderung von 518 Millionen Euro bis 2019 fortführt. Bürgermeister Roland Krügel (CDU) machte daraufhin deutlich: „Was andere wollen, das machen wir hier bereits. Auch Adlershorst wird in diesem Jahr noch mit dem Bau von 24 öffentlich geförderten Wohnungen beginnen. Und wir denken natürlich auch an Wohnraum für die ältere Generation.“

Rossmann und seine Gesprächspartner waren sich einig, dass die Lkw-Maut auch auf Bundesstraßen ausgedehnt werden müsse, denn Kommunen wie Tornesch hätten die Folgen von Lärmbelästigung und Straßenabnutzung zu tragen. Roland Krügel und Inga Ries berichteten von zu viel Bürokratie beim Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und Rossmann versprach, die Hinweise mit nach Berlin zu nehmen. Und gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten Beate Raudies will er weiter in Kiel „in den dicken Brettern“ für einen Halt aller Regionalexpresszüge am Tornescher Bahnhof bohren.

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