zur Navigation springen

Jugendfeuerwehr : Lob an Mitglieder und Ausbilder

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ihre Jahresversammlung trugen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Schulungsraum des erst im Sommer eingeweihten Anbaus der Ahrenloher Feuerwache aus und damit noch vor dem eigentlichen „Hausherrn“, denn die Ahrenloher Wehr kommt erst Ende des Monats dort zu ihrer Jahresversammlung zusammen.

Die Feuerwehrnachwuchskräfte werden ab Mitte des Jahres dann regelmäßig den Schulungsraum der Ahrenloher Wache nutzen, denn mit Beginn der Wohnbebauung auf dem Sportplatzgelände an der Friedlandstraße wird auch das Gebäude der einstigen AWO-Spielstube und jetzigem Jugendfeuerwehr-Haus abgerissen. Und da für den Umbau der Räume in der Alten Ahrenloher Schule, in die dann die Jugendfeuerwehr ziehen soll, Fördermittel erst ab 2015 zur Verfügung stehen, darf die Jugendfeuerwehr bis Fertigstellung ihres neuen Domizils dann „Gast“ in dem Neubau der Ahrenloher Wache sein.

Das teilte Bürgermeister Roland Krügel den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr mit. Er war Gast der Jahresversammlung und lobte die Arbeit der Ausbilder und Mitglieder seiner Tornescher Jugendfeuerwehr. Auch Gemeindewehrführer Dirk Lolies, Bürgervorsteher Peter Daniel und Jan Heitmann, Schriftwart des Kreisjugendfeuerwehrausschusses, gehörten zu den Gästen der Jugendwehr. Jan Heitmann überbrachte Grüße des Kreisjugendfeuerwehrwartes Ernst-Niko Koberg, der an einer anderen Veranstaltung teilnahm, würdigte die Aktivitäten und Kameradschaft in der Jugendfeuerwehr Tornesch und überreichte eine Urkunde der Deutschen Nationalstiftung.

Der Nationalpreis 2013 der Deutschen Nationalstiftung ging nämlich an alle Jugendfeuerwehren des Landes und somit auch an die Jugendfeuerwehr Tornesch. Die 22 Jugendfeuerwehrmitglieder wählten erneut Jan Werner zu ihrem Jugendgruppenleiter und Joachim Krüger zum stellvertretenden Jugendgruppenleiter. Auch für Kassenwart Lukas Möller und Schriftwart Alexander Diedrichsen erfolgte Wiederwahl.

Neu im Vorstand sind Julius Diedrichsen (stellvertretender Gruppenführer), Jan Ole Steckmeister (zweiter stellvertretender Gruppenführer) und Sören Otzdorff (Kassenprüfer). Bericht des Jugendgruppenleiters / Ehrungen

Jugendwehrarbeit: Mehr als 370 Stunden

Der Jugendfeuerwehr gehörten im Berichtszeitraum 2013 insgesamt 22 Mitglieder an. Sie leisteten unter Anleitung ihrer Ausbilder und unter Leitung von Jugendfeuerwehrwart Andreas Nick 58 Dienste mit insgesamt 370,75 Stunden, wie Jugendgruppenleiter Jan Werner in seinem Jahresbericht darlegte. Für Übungen und feuerwehrtechnische Ausbildung leisteten die Mädchen und Jungen 55,25 Stunden, zur jugendpflegerischen Arbeit zählten 315,5 Stunden. „Durchschnittlich waren bei jedem Dienst 16 Jugendliche anwesend. Insgesamt wurden von den Mitgliedern 3904 Stunden Jugendwehrarbeit geleistet“, rechnete Jan Werner vor.

Zu Themen, mit denen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr beschäftigten, gehörten: Feuerwehrdienstvorschriften „Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“, Umgang mit wasserführenden Armaturen, Fahrzeugkunde, technische Hilfeleistung (Öffnen von Türen, Absturzsicherung). Zu Höhepunkten in der Ausbildung zählten zwei Dienste im Löschzug-Gefahrgut mit dem ehemaligen Jugendwart Rüdiger Jurkat und ein Dienst in der Berufsfeuerwache Osdorf.

Mitgeholfen haben die Nachwuchsfeuerwehrkräfte bei der Kindermaskerade der Ahrenloher Wehr, beim Osterfeuer der Esinger Wehr und beim Weltkindertagsfest. Sie waren auch mit einem Grillstand bei der Jubiläumsfeier des Rewe-Marktes vertreten, nahmen am Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren teil und verkauften gemeinsam mit den Jugendwehren Heidgraben und Ellerhoop Mettwurst für einen guten Zweck.

Über Ostern waren sie in Hejsager und lösten damit ihren Gewinn „112 Stunden Hejsager“ vom Pfingstzeltlager 2012 ein, im Juli nahmen sie an einem Treffen mit der befreundeten Jugendwehr in der Partnerstadt Strzelce Krajenskie und der Jugendfeuerwehr Angermünde teil und im August stellten sie beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Quickborn ihren Ausbildungsstand in Theorie und Praxis sowie ihr kameradschaftliches Verhalten unter Beweis.

Als fleißigster Jugendfeuerwehrmann wurde Joachim Krüger (17) geehrt. Der stellvertretende Jugendgruppenleiter leistete 224,5 Dienststunden. Und für sein soziales Engagement im Seniorenheim Cecilienburg wurde Julius Diedrichsen (11) ausgezeichnet.

zur Startseite

von
erstellt am 12.Jan.2014 | 20:37 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert