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Ab Herbst dieses Jahres : Live im Burg-Kinocenter:Ballett aus dem Bolshoi via Satellit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Welt der Oper und des Balletts kann gewöhnlich erleben, wer sich das Reisen leisten kann. Bedeutende Häuser befinden sich zum Beispiel in Moskau und Paris. Das Bolshoi Theater, also das „Große Theater“, ist das bekannteste und wichtigste Schauspielhaus für Oper und Ballett in Russland. In Frankreich vereint diesen Status die Pariser Oper. Die dortigen Inszenierungen werden weltweit geschätzt und ziehen ein ebensolches Publikum in ihren Bann.

shz.de von
erstellt am 25.Jun.2013 | 21:25 Uhr

Doch das Reisen liegt nicht jedem, und in der Regel scheitern Wünsche bereits am Budget. Warum dann nicht einfach die großen Inszenierungen „importieren“ und sie so einem kulturell interessierten Publikum erschließen, das aus den verschiedendsten Gründen nicht verreisen mag?

So dachten auch die Betreiber des Burg-Kinocenters und schufen die technischen Voraussetzungen dafür, dass Opern und Ballettaufführungen bekannter Häuser in Zukunft bequem vom Kinosessel aus verfolgt werden können. Den Auftakt machte die Pariser Oper. Ein fester Kreis kulturell Interessierter nahm das Angebot wahr und wuchs zum treuen Publikum an, auf das auch in der zweiten Saison, die im Herbst beginnt, gesetzt wird. Zudem möchte man in Uetersen den Kreis der Interessenten erweitern und hat deshalb auch Verträge mit dem Moskauer Bolshoi unterzeichnet, so dass nun von dort ebenfalls ein Signal ausgeht, das in der Rosenstadt aufgefangen werden kann. Per Satellit.

Spartakus, Le Corsaire (120 Tänzer auf der Bühne!), Dornröschen, Jewels, Verlorene Illusionen (Illusions Perdues) und Das Goldene Zeitalter sind die geplanten Inszenierungen aus dem Bolshoi, die vom 20. Oktober an live an der Marktstraße 24 zu sehen sein werden. Die Pariser Oper glänzt ab Herbst dieses Jahres mit Aida, I Puritani, ebenfalls Dornröschen, La Fanciulla del West, Tristan und Isolde, (George) Balanchine / (Benjamin) Millepied – Ballett, Musik von Bizet und Ravel und La Traviata.

Neu ist, dass diese Live-Übertragungen jetzt im „Paket“ erworben werden können. Es gibt also ein Abonnement, das von sofort an reserviert werden kann. Die Abo-Karten werden von Anfang August an an der Kinokasse ausliegen. Sie kosten 102 Euro (Bolshoi) und 119 Euro (Pariser Oper). Wer ein Gesamtpaket für alle 13 Inszenierungen der Saison 2013/14 erwerben möchte, erkundigt sich im Burg-Kinocenter über den diesbezüglichen Sonderpreis. Eine Vorschau der Ballett- und Opernübertragungen liegt schon jetzt im Kino aus.

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