zur Navigation springen

Sponsoring : Lidl und Mercedes helfen der „Tafel“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein Sozialstaat lebt auch von dem Engagement seiner Bürger. Und das ist offensichtlich top! Das kann auch der Bilanz einer nachhaltigen „Lidl“-Aktion entnommen werden. Der Discounter lädt seine Kunden seit inzwischen sieben Jahren ein, nach dem Einwurf von Pfandflaschen in die dafür aufgestellten Automatensysteme auf den Pfandspendenknopf zu drücken und das Pfandgeld so zu spenden. Und zwar für die „Tafeln“ im Land. Viele kommen dieser Bitte nach und verzichten auf die Centbeträge. So kann „Lidl“ die „Tafeln“ beim Kauf der für den Transport verderblicher Lebensmittel benötigten Kühlfahrzeuge unterstützen. Und zwar mit jeweils 10000 Euro.

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2015 | 20:11 Uhr

Bei der „Uetersener Tafel“ wurde der Wunsch immer lauter, das alte Kühlfahrzeug durch ein neues zu ersetzen. Die Reparaturen wurden immer teurer. Außerdem mussten neue gesetzliche Vorgaben erfüllt werden, die unter Umständen ein teures Umrüsten des Fahrzeugs erforderlich gemacht hätten.

Anfang dieses Jahres wurden im Vorstand nun Nägel mit Köpfen gemacht, der neue Transporter wurde bestellt – bei Mercedes Burmester in Elmshorn. Denn nicht nur „Lidl“ hilft, sondern seit 17 Jahren auch Mercedes-Benz. Über die Höhe des Sponsorings gab es gestern, während der Fahrzeugübergabe an die „Tafel“, keine Auskünfte. Doch es handelt sich mit Sicherheit ebenfalls um eine beträchtliche Summe. Nur so sei es, sagte „Tafel“-Vorsitzender Ferdinand Nanz, dem Trägerverein möglich geworden, den Vito zu erwerben. Der Neupreis eines solchen Transporters beträgt im Normalfall rund 60000 Euro. Das Fahrzeug wird von zehn geschulten, ehrenamtlichen Mitarbeitern bewegt. Und das fast täglich. Schließlich werden derzeit mehr als 400 Erwachsene und nahezu 100 Kinder während der Öffnungszeiten der „Tafel“ über diese mit Lebensmitteln versorgt. Die Ausgabe von Lebensmitteln erfolgt nach wie vor dreimal in der Woche. Das beteiligte, ehrenamtlich tätige Team umfasst rund 60 Männer und Frauen.

Der Bedarf an der Einrichtung in der früheren Finkenbrookschule sei gewachsen, berichtete Sabine Hamann, Zweite Vorsitzende der „Tafel“. Und das aufgrund des derzeitigen verstärkten Zustroms von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert