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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 17:03 Uhr

Beschluss : Letzte Entscheidung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einstimmig haben die Mitglieder des Bauausschusses der Geh- und Radwegeunterhaltung am Lindenweg und der Friedlandstraße zugestimmt. Die veranschlagten finanziellen Mittel in Höhe von 175500 Euro (inklusive 15000 Euro Ingenieurhonorar) stehen im Haushalt bereit. Die Sanierungen sollen im Lindenweg beidseitig von der Ahrenloher Straße bis zum Fliederweg beziehungsweise Baumschulenweg und in der Friedlandstraße beidseitig von der Friedensallee bis zum Esinger Weg erfolgen. Karen Röseke vom Bau- und Planungsamt erläuterte die vorgesehenen Arbeiten.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 22:18 Uhr

So soll im Lindenweg auf den Gehwegen die vorhandene Befestigung aufgenommen und zum Schutz der Wurzeln des Baumbestandes der Gehweg in Glensanda (Grand) hergestellt werden. Auch die Zufahrten zu den Grundstücken sollen saniert und mit grauem Betonpflaster gestaltet werden. „Bei vielen Zufahrten sind die Platten gebrochen. Außerdem wollen wir ein einheitliches Bild erhalten“, sagte Karen Röseke auf Nachfrage des Grünen-Politikers Georg Janßen, ob es erforderlich sei, alle Auffahrten aufzunehmen. Georg Janßen wies zudem darauf hin, dass nach Vorliegen des beauftragten Verkehrsentwicklungsplanes der Lindenweg vielleicht einmal eine ganz andere Gestaltung zum Beispiel als Shared Space-Bereich (alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt, keine Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen) erhalten könnte und fragte: „Ist es sinnvoll, dann jetzt so viel zu machen? Und ist es sinnvoll, Grand zu verwenden, wo doch aufgrund der Linden viel Laub anfällt und häufig der Gehweg geharkt werden muss?“

Grand werde fest und lasse sich gut fegen und selbst wenn später der Lindenweg einmal ein Shared Space-Bereich werden sollte, könne der Grand liegen bleiben, so Bürgermeister Roland Krügel. Für die beidseitige Geh- und Radwegesanierung im Lindenweg veranschlagt die Verwaltung 90000 Euro. In der Friedlandstraße soll von der Friedensallee bis zum Esinger Weg der Gehweg neues Betonpflaster erhalten. Kosten: 70500 Euro. Rolf König (SPD) fragte nach, warum nicht auch ein Teil des Gehweges an der Klaus-Groth-Straße saniert werde. Die Antwort der Verwaltung: „Dafür stehen aktuell keine Mittel zur Verfügung.“ Da die Mitglieder des Bauausschusses zum letzten Mal vor der Kommunalwahl und damit in ihrer Legislaturperiode zusammengekommen waren, nutzte Bauausschuss-Vorsitzender Henry Stümer (CDU) die Gelegenheit, für die Zusammenarbeit zu danken. Und besonders tat der dies in Richtung Grünen-Politiker. „Schade dass Ihr nicht wieder zur Kommunalwahl antretet. Es war immer sehr konstruktiv mit Euch.“

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