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Uetersener Nachrichten

18. November 2017 | 05:51 Uhr

Prävention : Lernziel heißt Gleichwertigkeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

An der Schule darf es weder Mobbing (Bullying) noch Rassismus geben. Vielmehr, so Wolfgang Balasus, Leiter der Rosenstadtschule, müssten junge Menschen zur Zivilcourage erzogen werden. Couragiertes Auftreten und Dazwischengehen, wenn Mitschüler schikaniert würden oder rassistischen Handlungen ausgesetzt seien, werde an der Rosenstadtschule ohnehin verlangt. Das sei Ausdruck des Schulklimas, sagt Balasus.

shz.de von
erstellt am 10.Jun.2015 | 19:25 Uhr

Jetzt soll es dick unterstrichen werden. Und dabei weiß der Direktor alle an der Schule Verantwortung Tragenden hinter sich: Lehrerschaft, sozialpädagogische Betreuung und die Eltern.

Der Schulleiter hat nach einem entsprechenden Votum der Schulkonferenz mit dem Verein „Aktion Courage“ mit Sitz in Berlin mit dem Ziel Kontakt aufgenommen, der Rosenstadtschule das Prädikat „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zukommen zu lassen. Dieses Prädikat wird als geschützte Wort-Bild-Marke ausschließlich von dem Trägerverein verliehen. Es stellt sicher, dass die Schule die vom Verein entwickelten inhaltlichen und qualitativen Kriterien umgesetzt hat.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurde in Deutschland im Juni 1995 ins Leben gerufen. Wolfgang Balasus verspricht sich von diesem Label ein sichtbares Merkmal für „unsere Schulkultur“.

Der Schulleiter weiß, dass das Thema Nein zu Rassismus unter den Bildungszielen im Schulgesetz aufgeführt ist, das Label „Schule ohne Rassismus...“ akzentuiere jedoch diese Schulprinzipien. Die Köpfe der Kinder zu pflegen sei des Schweißes aller Edlen und Gerechten wert, formuliert Balasus griffig.

Die Rosenstadtschule kann den Titel erwerben, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt: Mindestens 70 Prozent aller Schulzugehörigen (Schüler, Lehrer und technisches Personal) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen. Eine Schule, die den Titel trägt, ist Teil eines europaweiten Demokratienetzwerks.

Gestern fand der erste Antimobbing-Aktionstag an der Rosenstadtschule statt. „www.schule-ohne-rassismus.org“

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