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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 13:02 Uhr

Zehn Jahre : Lernen und soziales Miteinander

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit 171 Fünftklässlern und zwölf Lehrkräften erfolgte am 13. August 2003 der Start der Klaus-Groth-Schule.

Der erste Jahrgang der damals Kooperativen Gesamtschule des eigens für die Schaffung dieser Bildungseinrichtung gegründeten Schulzweckverbandes Tornesch-Uetersen lernte in Räumen der Realschule. Das großzügige und modern ausgestattete Schulgebäude hat es nicht von Anfang an gegeben. Es wurde bei laufendem Ganztagsschulbetrieb, der mit dem Aufbau weiterer Schuljahrgänge verbunden war, über einen Zeitraum von fünf Jahren errichtet. 20 Millionen Euro, darunter erhebliche Fördergelder aus dem Bundesprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ wurden in den Bau der 24. Kooperativen Gesamtschule in Schleswig-Holstein investiert.

Es entstanden moderne Fach- und Klassenräume, eine Mensa, eine Mehrzwecksporthalle und eine Leichtathletik-anlage. Der Ganztagsschulbetrieb mit Essenausgabe und Freizeitgestaltung in zum Teil länger als gedachten Provisorien erforderte von Schülern, Lehrern und Eltern Mut, Vertrauen und Durchhaltevermögen. Die ersten Schüler neunter und zehnter Klassen hielten bereits ihre Abschlusszeugnisse in der Hand, als die Bauarbeiten endgültig beendet waren. Auch bildungspolitisch erfolgten zwischenzeitlich Veränderungen: die Schule wurde Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe. In diesem Sommer wurde nun der zweite Abiturjahrgang ins Leben verabschiedet. Nun begeht die Schule ihr zehnjähriges Bestehen. In einer Chronik-Broschüre, die drei engagierte Mütter verfasst haben und die in 2500 Exemplaren vorliegt, sind die Entwicklungsstationen und die Erfolge der Schule in Wort und Bild beschrieben. „Zehn Jahre sind ein Meilenstein. Wir sind im Aufwachsen als Schule komplett und haben vom Schulverband beste Lern- und Lehrbedingungen erhalten“, so Schulleiterin Rita Wittmaack. Sie hat viel Kraft und Herzblut in den Aufbau „ihrer“ Schule und das Überstehen aller Schwierigkeiten gesteckt. Und auch jetzt verlangt ein Schulalltag mit 1230 Schülerinnen und Schülern und 110 Kolleginnen und Kollegen ihren vollen Einsatz. Das Erreichte spricht für sich: Die Schule zeichnet sich durch gute Integrations- und Inklusionsarbeit bei der Eingliederung von Kindern mit Lernbehinderungen und anderen Einschränkungen in Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum Uetersen aus, wurde als Zukunftsschule und Präventionsschule ausgezeichnet, beteilgt sich erfolgreich an „Jugend trainiert für Olympia“, „Jugend forscht“, dem Projekt „Lebendige Unter-elbe“ und dem Internationalen Jugendprogramm.

Patenschaften bestehen zu den Unternehmen HellermannTyton, Altonaer Wellpappe und Medac. Zudem besteht seit 2004 in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft eine Patenschaft über die Liether Kalkgrube.

An der Schule gibt es ausgebildete Schüler-Konfliktlotsen, Suchtexperten, Sanitäter, die Schüler-Firmen Event Solution und Light and Sound Service sowie zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, die zum Teil durch Ausstellungen und Auftritte auch öffentlich wirken.

In Aktionen der ganzen Schülerschaft, Einzelaktivitäten, bei Vorhabenwochen und im Rahmnen des Internationalen Jugendprogramms beweisen Klaus-Groth-Schüler mehrmals im Jahr soziales Engagement. Förderverein, Mensaverein und die ehrenamtlichen Kräfte im Freizeitbereich und bei der Lese-Rechtschreibförderung von Schülern sind wichtige Stützen im Schulleben.

Jubiläumsfeier am 19. September / Schulfest am 20. September Zehn Jahre Klaus-Groth-Schule wird an der Bildungseinrichtung mit einer Veranstaltung, die Einblick in das Schulleben geben wird, und mit einem Schulfest gefeiert. Auch Eltern sind eingeladen, am Donnerstag, dem 19. September, um 17 Uhr in die Mehrzweckhalle zu kommen. Dort wird die Schülerband musizieren, der Lehrerchor singen, wird es Tanz- und Sportvorführungen sowie Aktionen der Fachschaften Naturwissenschaften und Chemie geben.

Ansprachen werden unter anderem Schulverbandsvorsteher Bürgermeister Roland Krügel, Dr. Gabriele Romig vom Bildungsministerium sowie Schulleiterin Rita Wittmaack halten. Am Freitag, dem 20. September, ist kein Unterricht, sondern von 11 bis 15.30 Uhr Schulfest. Der Förderverein hat eine Riesen-Tombola vorbereitet und die einzelnen Klassen Aktions- und Spielestände. Auch beim Schulfest sind Eltern willkommen.

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erstellt am 16.Sep.2013 | 21:01 Uhr

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