Wettbewerbsbeitrag : Legocraft-Team mit pfiffiger Idee

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Am Sonnabend, dem 24. November, werden die neun Technikfreaks aus dem sechsten bis zehnten Jahrgang der Klaus-Groth-Schule (Legocraft-Team) und ihr AG-Leiter und Lehrer Mario Selck ihre Idee für einen Rollator, der jede Bordsteinkante meistert, beim Regionalwettbewerb „First Lego League“ in Hamburg vorstellen.

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20. November 2012, 20:26 Uhr

Bestandteil des internationalen Wettbewerbs ist, vor der Präsentation beim Regionalwettbewerb das Teilnahmeprojekt einmal öffentlich vorgestellt zu haben. Und das geschah gestern im AWO Wohn- und Servicezentrum vor Mitgliedern des Heimbeirats sowie Mitarbeitern der Einrichtung.

Auch Schulleiterin Rita Wittmaack verfolgte mit Interesse und Freude über ihre ideenreichen und technisch versierten Schüler den fünfminütigen Vortrag. Denn mehr Zeit steht den Jungs auch bei ihrer „First Lego League“-Präsentation nicht zur Verfügung, um ihre Projektidee für das bei dem diesjährigen Wettbewerb gestellte Thema „Senior Solution – wie kann man den Alltag von älteren Menschen erleichtern?“ zu erläutern. Die „Generalprobe“ gelang Frederik, Thore, Sebastian, Bruno, Bjarne, Moritz, Jannik, Leon und Bashey bestens. Die anwesenden Senioren und Mitarbeiter des AWO-Zentrums waren begeistert von dem virtuell vorgestellten Rollator und wünschten sich den Bau eines Prototyps.

Die Idee der Jungs: ein herkömmlicher Rollator erhält als Vorderräder zwei Sternräder wie bei einer Sackkarre, einen Schrittmotor, eine Rollerbatterie sowie eine Und-Schaltung an beiden Griffen und führt so ausgestattet den Nutzer sicher über jede Bordsteinkante und alle Pflastersteine.

„Eine ganz tolle Idee. Es wäre schade, wenn sie nur ein Wettbewerbsbeitrag bleibt. Wenn ihr Lust habt, werden wir mit Euch einmal einen Rollator so umbauen, wie ihr Euch das vorgestellt habt“, regte Heimleiterin Ines Wiese an. Die Jungs und ihr Lehrer Mario Selck waren nicht abgeneigt. Denn auf ihr Projekt waren sie ja schließlich nach einem Gespräch mit Bewohnern des AWO-Heimes über Hemmnisse für Senioren im Alltag gekommen. Ein übers Internet besorgter Rollator diente dann als Anschauungs- und Umbauobjekt. Bei den AG-Treffen – im vergangenen Schuljahr noch alle 14 Tage und seit diesem Schuljahr jeden Freitag ab 14 Uhr bis in die Abendstunden hinein – wurde recherchiert, getüftelt und ausprobiert. Informationen wurden auch beim Uetersener Sanitätshaus Schaarschmidt und Bock eingeholt, Technikfachbücher gewälzt und natürlich im weltweiten Netz „nachgeschlagen“.

„Die Jugendlichen haben selbstständig im Team und nach individueller Aufgabenverteilung gearbeitet“, betont Lehrer Mario Selck. Er hatte bereits 2011 mit einer anderen Schülergruppe an dem internationalen Wettbewerb „First Lego Laegue“ teilgenommen und beim Regionalwettbewerb den vierten Platz belegt.

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