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World Robot Olympiad : LegoCraft-Team fliegt zum Weltfinale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zu den zehn Teams, die sich im Juni in Dortmund beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) für das internationale Finale in Sotschi qualifiziert hatten, gehörte auch das Team LegoCraft der Klaus-Groth-Schule.

Die Schüler Jannik Rank (16), Bruno Borchardt (16) und Sebastian Meyer (18) hatten in der Open Category ihr Projekt „Regenerative Sauerstoffversorgung auf Algenbasis auf dem Mars“ vorgestellt. Sowohl ihre Idee als auch die Umsetzung einer funktionierenden Konstruktion und die Präsentation überzeugten die Experten-Jury. Die Klaus-Groth-Schüler wurden mit einem zweiten Preis und einem Ticket zur World Robot Olympiad belohnt.

Und die steht nun unmittelbar bevor. Am Dienstag, 18. November, werden sie gemeinsam mit ihrem Lehrer Mario Selck, der die Robotic-Arbeitsgemeinschaft an der Klaus-Groth-Schule leitet und auch die tüftelnden Jugendlichen des LegoCraft-Teams unterstützt hat, in das russische Sotschi fliegen. Dort werden vom 21. bis 23. November technikbegeisterte und kreative Jugendliche aus aller Welt bei der World Robot Olympiad ihre Projekte mit Robotermodellen vorstellen. Und mitten drin die drei Tornescher Klaus-Groth-Schüler. Während sich ihr Lehrer Mario Selck um Sponsoren, Visa, Unterkunft und einzuhaltende Formalitäten und die Bereitstellung der für das Projekt unentbehrlichen Grünalgen gekümmert hat, haben die drei Tüftler ihre Präsentation neu gestaltet.

Denn die Präsentationsmappe, das Projekt-Plakat und das für die Präsentation gedrehte Video müssen sie bei dem Weltfinale in Sotschi in englischer Sprache vorweisen.

Und natürlich müssen sie ihr Projekt der Experten-Jury auch in englischer Sprache erläutern und Fragen beantworten. Doch nicht nur technisch und naturwissenschaftlich sind Jannik, Bruno und Sebastian fit, sondern auch sprachlich. Ein bisschen aufgeregt seien sie aber doch, gestehen sie. Aber die Freude, bei diesem Weltfinale mit dabei zu sein, neue Erfahrungen zu sammeln, ebenso technikbegeisterte Jugendliche aus aller Welt zu treffen und die Olympiastadt Sotschi kennenzulernen, überwiegt natürlich.

Danken möchten Jannik Rank, Bruno Borchardt, Sebastian Meyer und Lehrer Mario Selck ihren Sponsoren. Das sind zum Beispiel: Queisser (Doppelherz), Joachim-Herz-Stiftung, Tornescher Bürgerstiftung Gerhard Veit, Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank, Förderverein der Klaus-Groth-Schule.

Im Dezember wollen die Jugendlichen und ihr Lehrer zu einem Informationsabend in die Klaus-Groth-Schule einladen, um über ihre Eindrücke und Erlebnisse bei der World Robot Olympiad in Wort und Bild zu berichten.

Beschreibung des Projektes in Englisch und acht weiteren Sprachen

Das Projekt der Klaus-Groth-Schüler: Die Sauerstoffreserven auf einer Marsmission sind endlich. Daher müssen Astronauten den Sauerstoff aus C02 zurückgewinnen. Die Jugendlichen verwenden in ihrem Projekt dafür Algen (Chlorella Vulgaris). Sie befinden sich in zwei Algenreaktoren, durch die permanent Luft aus dem Habitat gepumpt wird. Diese Algen nehmen C02 aus der Luft auf und geben Sauerstoff ab. Die so mit Sauerstoff angereicherte Luft fließt zurück in das Habitat.

Über einen Sauerstoffsensor misst ein Roboter kontinuierlich den Sauerstoffgehalt im Habitat. Ist er zu gering, schaltet der Roboter einen Elektroliseur zu, ist er zu hoch, wird eine Brennstoffzelle zugeschaltet. Die Präsentation in Sotschi wird auf Englisch gehalten.Die Jungs haben aber auch Kurzbeschreibungen in acht anderen Sprachen (Französisch, Spanisch, Dänisch, Türkisch, Russisch, Ukrainisch, Chinesisch, Deutsch) erstellt, die sie an ihrem Stand auslegen werden. Die Algen für das Projekt führen sie mit. Falls es vor Ort Probleme mit der Zulassung gibt, muss die Anlage mit Lebensmittelfarbe betrieben werden.

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erstellt am 13.Nov.2014 | 18:19 Uhr

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