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Barrierefrei : Lebenshilfe-Gruppe besucht den Reichstag

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach dem Besuch einer zwölfköpfigen Gruppe der Elmshorner Lebenshilfe hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann Menschen mit einem Handicap dazu aufgefordert, die Barrierefreiheit des Reichstagsgebäudes stärker zu nutzen und zu testen.

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2013 | 18:36 Uhr

Die Gäste aus der Heimatstadt Rossmanns waren mit der Leiterin des Georg-Hansen-Hauses, Dörte Hein, in die Hauptstadt gereist, um den Politikbetrieb kennenzulernen. Auf Rossmann trafen sie dabei allerdings nur am Hamburger Hauptbahnhof, denn den Sozialdemokraten hielten Wahlkampfverpflichtungen in seinem Wahlkreis fest. Betreut wurden sie in der Hauptstadt deshalb durch Rossmanns langjährige Mitarbeiterin Aurora Miano-Bürger.

Während der führende Sozialdemokrat nach dem kurzen Zusammentreffen zurück in den Kreis Pinneberg fuhr, reisten die Elmshorner nach Berlin und setzten einen bereits länger gehegten Wunsch in die Tat um. Sie gehören damit zu den etwa 1500 Gästen aus Schleswig-Holstein, die Ernst Dieter Rossmann jedes Jahr im Bundestag begrüßt.

Dieser Besuch sei für ihn jedoch ein besonderer, sagte der SPD-Politiker. „Menschen mit Behinderung verdanken wir es, dass wir seit vielen jahren im Dialog zum Thema Barrierefreiheit im Bundestag sind“, sagte er. Zwar reichten die erzielten Verbesserungen noch nicht aus, aber Politiker aller Fraktionen seien sensibilisiert für die Notwendigkeit eines barrierefreien Zugangs zum Bundestag.

Rampen und spezielle Eingänge für Menschen in einem Rollstuhl, Gebärdendolmetscher und die Verstärkung von Plenardebatten oder Vorträgen mit Hilfe von Induktionsschleifen für Gehörlose und Gehörgeschädigte, Brailleschrift und Bandansagen für blinde Menschen sogar in Aufzügen sollen dazu beitragen, eine gerechte Teilhabe zu sichern.

Betroffene forderte Ernst Dieter Rossmann, der auch Sprecher der Gruppe schleswig-holsteinischer Bundestagsabgeordneter ist, Bedenken und Vorbehalte zu überwinden und die Angebote des Bundestags stärker zu nutzen.

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